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Spielrunde privat: Isle of Skye + Terra Mystica
Juli 2016 (von Germano)


»Isle of Skye«, vielleicht zu Unrecht als ›Kennerspiel‹ ausgezeichnet - kam
uns unsere Partie doch eher wie ein gehobenes Familienspiel vor -, macht
dennoch einen spielfreudigen Eindruck und lässt bei Legespiel-Taktiker
die Herzschlagfrequenz ansteigen. Hat mich auch an »Glen More« erinnert,
das nun wieder um einiges komplexer ausfällt.
(Leider versäumt, Fotos zu schießen.)

Mittlerweile schon ein Klassiker unter den komplexen Spielen, obwohl es
erst wenige Lenze zählt, ist »Terra Mystica« mit seiner sehr schönen
Ausstattung und den wunderbar ineinandergreifenden Spielmechanismen.
Volker hat sich bereits für eine nächste Partie angemeldet. Also, auf gehts!










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Spielrunde im Café RaumKult / Epe: Evolution + Colt Express
Juni 2016
(von Germano)

»Evolution« geht uns natürlich alle an, schließlich kommen wir alle
mehr oder weniger aus der Ursuppe. So konnten wir uns recht
schnell in den Spielmechanismus einfinden, schließlich ging es um
fressen und gefressen werden (während der eine und die andere
genüsslich ein Stück Torte vertilgte).









Nachdem wir uns nun alle von Urviechern zu waschechten
Cowgirls und -boys weiterentwickelt hatten, sprangen wir
natürlich auf den »Colt Express«, um uns gegenseitig Bares
und Klunker abzujagen. Und wieder einmal ist der Schießwütigste
von uns (wie sollte es anders sein) als Sieger nach Punkten
in den Sattel seines geliebten Gauls gesprungen.








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Privatrunde: Mage Knight
Februar 2016 (von Andreas)





5 Stunden später... Magierkrieger vor den Toren der Stadt

Nachdem wir uns vor einigen Wochen mittels des Einführungsspieles mit den
eingängigen, aber sehr umfangreichen und detaillierten Regeln von Mage
Knight vertraut gemacht hatten, konnten wir dieses mal eine "normale" Partie
spielen (Spieldauer: 5 Stunden...). Dabei gab es noch so einiges Neues zu
entdecken - z.B. hatten wir es bislang noch nicht zu den Städten geschafft
und Drakonier mit kalt-Feuer Resistenzen waren selbst uns erfahrenen
Recken vorher noch nicht begegnet.

Einen umfangreicheren Bericht zu Mage Knight findet Ihr auch weiter unten.
Mage Knight besticht durch Detailliebe, die Vielseitigkeit der Möglichkeiten
und einen sehr hohen Wiederspielwert (mit kooperativen Varianten und
der Möglichkeit, andere Spieler anzugreifen, haben wir uns weiterhin noch
gar nicht beschäftigt) und insgesamt gut abgestimmten Mechanismen.
Ab und an sind die Regeln etwas ambivalent geschrieben. Vielleicht hätte
das Spiel auch von mehr Glückselementen (Würfelduelle für die Kämpfe
a la Eclipse) profitiert. So ist es im Kern ein Decksammel - und Karten-
optimierungsspiel mit einer gelungenen Mischung aus Taktik (was kann ich
mit den Karten auf meiner Hand jetzt am besten machen) und Strategie
(wie entwickele ich meinen Charakter, auf welche Art versuche ich Sieg-
punkte zu gewinnen).




Mage Knight - eigentlich ein Kartenspiel?

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Privatrunde: Eclipse
Januar 2016
(von Andreas)




Das Weltall. Unendliche Weiten. Einige Ziviliationen, die sich - ohne es zu wissen -
nicht unweit des galaktischen Zentrums befinden, übertreten die Schwelle zum
Warpzeitalter. Kühne Händler, neugierige Forscher und mutige Krieger machen sich
in ihren Schiffen auf den Weg in die Kühle der Grossen Schwärze. Mit dem weissen
Eule im Schilde durchforsten die Wissenschaftler neue Sternensysteme, immer auf der
Suche nach neuen Technologien und geigneten Plätzen für neue Labore. Derweile
pflanzen die Händlervölker traditionsbewusst ihre grüne und blaue Flaggen auf neu-
entdeckten Handelsstützpunkten. Neue Planeten, die Ihren wagemutigen Völker
neue Heimaten bieten und zum Wohl der aufkeimenden planetaren Imperien beitragen,
werden entdeckt, aber es gibt auch Begegnungen mit feindseligen Rassen. Während
die meisten Zivilisationen sich der Wissenschaft oder dem Entdeckertum hingeben,
rüstet eines der neu erstarktes Völker unter dem blutroten Banner eine neue Flotte aus,
um seinen Ausbreitungsdrang nicht durch die Alten Völker des Alls einschränken zu
lassen. Viele glorreiche Schlachten werden geschlagen und da eröffnet sich die
Möglichkeit ungeahnten Ruhmes: das galaktische Zentrum ist von einem alten Mythos
zu einem erreichbaren Sternensystem geworden. Alle Kräfte werden gebündelt, während
sich auch die ersten Neuen Zivilisationen einander  zum ersten begegnen und sich -
mittlerweile alle mit einer Flotte bestückt - misstrauisch über den Lauf von Plasma-
Kanonen beäugen. Dann schlägt die grosse Stunde des Kriegervolkes: durch unzählige
Schlachten gestählte Veteranen stürmen das galaktische Zentrum und fallen im
wilden Siegestaumel auch bei den Händlervölkern ein.
Doch dann ist auch dieses Zeitalter wieder vergangen und die Ruhmestaten der
stolzen Krieger versinken im Dunkeln der Erinnerung. Und der unendlichen Weiten
des Weltalls.

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2015 im Rückblick (von Andreas):

Viele tolle und sehr abwechslungsreiche Spielerunden! Neben diversen Kneipen-
runden, bei denen muntere Würfelduelle ausgetragen worden, haben wir uns bei
Colt Express und Camel Up ausgetobt.

Daneben kamen aber auch immer wieder etwas anspruchsvollere Spiele sowie
die letzten Spieleneuheiten (z.B. Amerigo und Broom Service) auf den Tisch.

Insgesamt also ein Jahr mit vielen schönen Spielerunden!

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Kneipenspielerunde
Enchilada, Januar 2015


(von Andreas)

Stürmisch ... war es nicht nur draussen. Auch an unserem Tisch ging es
turbulent zu.

Zunächst kam Las Vegas auf den Tisch. Die Würfelgötter waren uns aber
nicht gewogen, reihenweise blockierten wir uns gegenseitig (wenn mehrere
gleich viele Würfel auf einem Kasino platziert haben, kriegt keiner davon
die begehrten Scheinchen). Dafür experimentierten wir dann etwas mit
diversen Strategien. Würfel erst mal zurückhalten und abzuwarten erfreute
sich beispielsweise grosser Beliebtheit.




Las Vegas: so sehen Verlierer aus... alle Farben auf Kasino 1
und 2 neutralisieren sich gegenseitig und keiner kriegt das Geld


Weiter ging es mit dem rasanten LRC, einem einfachen aber
spassigen Würfelspiel. Das Spiel ist so rasant, dass auch demjenigen,
der sich schon in der ersten Runde rauswürfelt, nicht langweilig wird.
Wir wollen ja keine Namen nennen... aber es war alles Teil einer
subtilen Strategie zur Erreichung der Weltherrschaft... die Buch-
stabenkombinationen ergaben kodierte Nachrichten an... aber
das würde jetzt zu weit führen.




LRC: schneller Würfelbuchstabensalat


Als Absacker gab es dann noch Englisch-Unterricht mit Love Letters.
Wir sind halt über 18, kennen uns mit Würfeln aus und können
Spieleanleitungen in vier Sprache lesen! Was braucht man
mehr zum Leben?

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Privatrunde, November 2014

(von Andreas)

Willkommen im Reich von Monstern, Mana und Magiertürmen!

Mage Knight hat alles was das Rollenspielerherz begehrt.  Mutige
Helden ziehen durch die Lande und können eine Gefolgschaft rekrutieren,
marodierende Orks bezwingen, hinterhältige Kreaturen in finsteren
Dungeons herausfordern oder mächtige Zaubersprüche erwerben.
Daneben gibt es auch noch gelehrte Kloster, alte Ruinen, prachvolle
Städte, starke Belagerungswaffen, .... aber so weit sind wir bislang
noch nicht gekommen.


Mage Knight: Eigentlich ein Kartenspiel ...
auch wenn es nicht so aussieht


Denn erst mal müssen jede Menge Regelseiten studiert werden:  
Mage Knight ist ein relativ komplexes Spiel. Die Lernkurve ist zwar
eigentlich gar nicht mal so steil, weil alle Elemente sehr intuitiv sind,
aber es gibt eben recht viele Elemente und Sonderregeln, etc.

Im Kern ist Mage Knight ein Decksammelspiel, bei dem man seinen Helden
entwickelt, um eine bestimmte Mission zu erfüllen. Dies geschieht zum
einen dadurch, dass man neue Fähigkeiten (in Form neuer Karten) in
sein Handlungsdeck bekommt. Zum anderen wird man mit wachsendem
Ruhm auch stärker, weil man permanente Fähigkeiten dazu bekommt,
mehr Karten pro Zug zur Verfügung hat und eine wachsende
Gefolgschaft aufbauen kann. Es wird zwar auch gewürfelt bei Mage
Knight, aber der Glücksfaktor ist primär durch das Ziehen der aktuellen
Handkarten vertreten. Man muss jeden Zug sehen, wie man mit den
Aktionen, die man durch die aktuellen Handkarten ausführen kann,
möglichst optimal umgeht.

Mage Knight hat eine Reihe von Szenarien, es kann zum Beispiel auch
kooperativ gespielt werden. Ansonsten hat es primär den Charakter eines
Wettrennens. Die direkte Interaktion hält sich in Grenzen und wer die Nase
vorne hat ergibt sich erst in der Schlussabrechnung (man kann allerdings
informell darauf achten, wer was gesammelt hat, etc.). Bei unseren Runden
bislang stand aber sowieso das gemeinsame Erkunden des Spieles in seiner
Vielfältigkeit im Vordergrund ... und: man kann auch die Mitspieler
angreifen, sollte es einem zu langweilig werden...

Fazit: Ein Spiel mit dem man sicherlich sehr schön viele lange Winternächte
bestreiten kann...

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Enchilada, Anfang Juli 2014

(von Andreas)

Würfelfieber statt WM gucken: unter diesem Motto stand unsere
Kneipenrunde an einem WM- aber so doch nicht spielefreien
Sommerabend (aufgelaufen: unsere A-Mannschaft in halber
Fussballmannschaftsstärke).

Den Auftakt machte das gute und noch gar nicht mal so alte Vegas.
Hier ist Name halt Programm. Es gilt die meisten Würfel einer
Zahl zu sammeln und dabei ein Auge darauf zu haben, welches
Kasino gerade am profitabelsten ist und auf welche Kasinos die
anderen Mitstreiter setzen.

Danach kam - ganz frisch - eine nette Neuauflage bzw. Variation
von Kniffel auf den Tisch. Pasha ergänzt den Würfelklassiker um
ein paar taktische Elemente in Form von Extra-Siegpunkten, jede
Runde zu verteilenden Siegpunktkarten und Markern, mit denen
man Würfelresultate noch abändern kann.

Gute Stimmung, heiße Würfelduelle und taktisches Geschachere
waren also garantiert!




Pasha: Rot ergattert sich gleich mehrere Extra-Funktionen

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Privatrunde, Ende Mai 2014


(von Andreas)

Da es noch etwas zu kühl war für den Garten, haben wir es uns im Wohnzimmer
mit einem neuen Kartenspiel-Geheimtipp und einem - allerdings von uns noch
nicht gespielten - Quasi-Klassiker gemütlich gemacht.

Los ging es mit dem Gewinner des Wiener Spieleautoren-Wettbewerbes 2013,
der jedoch seit März unter anderem Namen vertrieben wird.

Port Royal ist ein flottes Kartenspiel, das wir dann auch gleich an einem Abend
vier mal gespielt haben. Thematisch geht es um Händler, die eine Crew zusammen-
stellen und wichtige Resourcen sammeln, um königliche Expeditionen zu erfüllen.




Port Royal: Der erste Auftrag (ganz links) ist schon erfüllt und mit Hilfe
der angeheuerten Matrosen (mittlere Karten) lässt sich veilleicht auch noch
ein Piratenangriff abwehren.


Wie bei den meisten Kartenspielen steht das Thema aber eher im Hintergrund.
Der Clou des Spiels ist das man jeden Zug entscheidet, wie viel Risiko man
eingehen will. Die Karten werden zunächst einzeln aufgedeckt, wenn jedoch das
zweite mal ein Piratenschiff der gleichen Farbe auftaucht, dann wandert die ganze
Auflage auf den Ablagestapel. Ansonsten kann man sich eine Karte kaufen. Man
muss sich also gut überlegen, ob man noch eine weitere Karte aufdeckt, in der
Hoffnung noch eine bessere Auflage zu bekommen. Dass die Mitspieler - gegen
Zahlung einer Abgabe an den aktiven Spieler - sich auch bedienen koennen, verleiht
dem ganzen noch eine weitere taktische Dimension. Man muss sowieso die Mitspieler
im Auge behalten, ansonsten erfüllen sie eventuell vor einem den Auftrag, für den
man schon seit Runden sammelt. Abgerundet wird das ganze durch ein paar nette
Karten mit Sonderfunktionen. 

Fazit: sehr schönes Kartenspiel, das sowohl für Viel- als auch für Gelegenheitsspieler
geeignet ist. Wird bei uns sicherlich noch öfters zum "Aufwärmen" oder als "Absacker"
auf den Tisch kommen.

Weiter ging es dann mit einem Brettspiel, dass wohl schon in vielen Spielersamm-
lungen seinen Platz gefunden hat: Wikinger. Es geht um das Besiedeln von Inseln nahe
des Festlands, das aber durch die ständige Bedrohungen durch Wikinger erschwert wird. 



Wikinger: Siedeln in Schachbrettmanier. Hier werden alle Figuren durch
Krieger (schwarze Figuren) vor den Wikingerschiffen (oben) geschützt.


Man platziert Figuren mit verschiedenen Funktionen (Krieger, Siedler, Fischer, etc.)
auf Inseln, die jedoch erst passend in Reihen gelegt werden müssen.  Es gibt drei Typen
von Inselplättchen (Anfangs-, Mittel- und Endteile).
Jede Runde gibt es eine Wertung, wobei nur die Figuren zählen, die nicht von den
Wikingerschiffen bedroht werden (sprich: in der gleichen Spalte wie ein Wikinger-
schiff liegen) oder von einem Krieger vor den Wikinger geschützt werden (sprich: in
der Spalte des Wikingerschiffs steht auch ein Krieger). Dabei werden jede Runde neu
ausgelegte Kombinationen von Inselplättchen und Figuren reihum von den Spielern
erworben. Die Kombinationen haben unterschiedliche Preise, so dass der Spieler sich
überlegen muss, welches Kombination er für welchen Preis am besten verwenden kann.
Zudem ist es ein Vorteil, wenn die Kombination aus Inselplättchen und Figur passt, d.h.
das Inselplättchen kann in einer Reihe angelegt werden, in der auch die Figur gesetzt
werden kann. Das kann durchaus mal etwas knifflig werden, zudem ändert sich der
Preis im Laufe einer Runde, so dass man darauf spekulieren kann, eine bestimmte
Kombination später billiger zu kriegen. Aber natürlich kann einem ein Mitspieler ein
Kreuz durch diese Rechnung machen!

Fazit:
Das Spiel zeichnet sich aus durch eine schöne Balance zwischen Glück und Strategie.
Es hat genug Tiefe, um auch für Vielspieler interessant zu sein, ist aber nicht zu komplex
für Gelegenheitsspieler. Da man unter Umständen hinter den gleichen Kombinationen
aus Figuren und Inselplättchen her ist, gibt es auch eine gewisse strategische Komponente.
Man sollte sich schön überlegen, was die Mitspieler machen werden bis man wieder dran
ist. Ausserdem muss man am Ende für die Schlusswerten genug Fischer haben, um alle
seine Figuren zu versorgen, ansonsten gibt es Minuspunkte. Ohne eine gewisse Gesamt-
planung geht es also nicht. Trotzdem muss man jede Runde flexibel auf die neue Auslage
reagieren und Zug um Zug sehen, was von den anderen Mitspieler genommen wird. Mit
etwa einer Stunde fällt die Spieldauer auch sehr passend für ein Spiel mittlerer Kom-
plexität und einer gewissen Glücksabhängigkeit aus.


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Privatrunde, Anfang Mai 2014

(von Andreas)

Mit Radio Cubana (aber ohne Cuba Libra) trieben wir diesmal als fleissige Plantagen-
besitzer das schöne (pre-revolutionäre) Cuba zu neuer Blüte. Der Zuckerrohr, die
Citrus-Früchte oder der Tabak von den Plantagen muss möglichst gewinn- bzw.
siegpunktebringend an den Markt oder auf ein im Hafen liegendes Schiff gebracht
werden. Dabei können Gebäude helfen, die einem zusätzliche Aktionen einbringen.
Aber auch im Parlament aktiv zu sein (ist Lobbyismus wirklich ein dreckiges Wort...?)
kann sich auszahlen.




Cuba: Stolze Plantagenbesitzer, geschickte Händler und gewiefte Politiker...

Das Spiel ist recht schnell erklärt, entwickelt dafür aber viel strategische Tiefe, da
mehrere Mechanismen gut ineinander greifen. Neben der Platzierung von Arbeitern
und der Wahl der richtigen Reihenfolge der Aktionen, muss man in der Gesetz-
gebungsphase seine Mitspieler richtig einschätzen können, um genau das passende
Gebot zu machen. Ein Auge auf seine Mitspieler sollte man sowieso haben - nachher
schnappen sie einem noch das wichtige Kantor oder die für die eigene Strategie alles
entscheidende Manufaktur weg.

Ich konnte mich anfangs mit einer soliden, regelmässig Siegpunkte einbringenden
Spielweise etwas vom Feld absetzen konnte,  aber dann wurde ich doch noch von der
ganz auf Ihren Staudamm vertrauenden Senorita Roja überholt, die schliesslich knapp
das Spiel gewann. Da halfen auch Germano's Massenlieferungen von Rum nicht mehr.

Danach ging das grosse Fressen und Gefressen-Werden los. Für die meisten von uns
eine ganz neue Erfahrung... da wir das Spiel noch nicht kannten.
Evolution - The Orign of Species ist ein Deckbauspiel, in dem man versucht, seine
neu geschaffenene Kreaturen möglichst lange am Leben zu halten. Gar nicht so
einfach, denn Futter ist häufig knapp und es lauern überall (sprich: bei einem der
Mitspieler) gefrässige Raubtiere. Da hilft dann manchmal auch kein Giftstachel oder
Speckgürtel...

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Privatrunde, Anfang März 2014


(von Andreas)

Krankheits- und karnevalsbedingt diesmal in kleiner aber feiner Besetzung, dafür aber
mit (hört, hört) zwei Doppelrunden. Sowohl das neue Kashgar als auch das schon mal
in grosser Runde gespielte Rialto wurde gleich jeweils zweimal hintereinander gespielt.

Kashgar ist ein nettes Karten-/Optimierungsspiel der zügigeren Variante. Thematisch
geht es darum, mit mehreren Karawanen durchs Land zu ziehen und Aufträge
abzuarbeiten. Zum Erfüllen der Aufträge bedarf es zum einen der richtigen Anzahl an
Mulis (als Voraussetzung zum Erfüllen eines Auftrages) und es muss mit Resourcen
(hier: Gewürze oder Gold) bezahlt werden. Je mehr Siegpunkte ein Auftrag bringt,
desto teurer wird es (und um so mehr Mulis braucht man als Voraussetzung).




Kashgar: wer stellt die beste Karawane zusammen?

Gesteuert wird das Ganze über drei ausliegende Kartensets (die Karawanen). Jede Karte
stellt eine Person dar, mit der man Resourcen bekommen kann, seinen Muli-Bestand er-
höhen kann oder die Möglichkeit hat, Aufträge zu erledigen. Eine besondere Karte ist der
Patriarch, über diese Karte kann man neue Personen für seinen Karawanen rekrutieren.
Das Interessante an dem Spiel ist nun, seine unterschiedlichen Personen in seinen
Karawanen in der richtigen Reihenfolge zum Zuge kommen zu lassen. Die Reihenfolge
ist für jede Karawane nämlich festgelegt - nachdem eine Person am Zug war kommt sie
an das Ende der Karawane und man muss erst alle andere Personen in der Karawane
spielen bevor sie wieder drankommt. Durch das Rekrutieren neuer Personen dauert es
dann natürlich immer länger, bis eine bestimmte Person in einer Karawane zum Zug
kommt. Da bei besonders oft genutzten Karawanen auch der Patriarch häufiger gespielt
wird, werden diese Karawanen unter Umständen besonders lang. Um die Interaktivität
zu erhöhen, gibt es im Spiel noch die "Hauen und Stechen"-Variante mit einigen Extra-
Karten, die sich auf den Mitspieler beziehen (z.B., jemanden eine Karte wegnehmen, eine
Karte ans Ende der Karawane stecken, etc.). In der zweiten Runde haben wir die Karten
dazugenommen, aber sehr interaktiv ist dieses Spiel einfach nicht. Man achtet auch nicht
wirklich darauf, auf welchen Auftrag der andere wohl hinarbeitet und wie schnell er dies
erreichen kann (dazu müsste man über Kopf die offen ausliegenden Karten des anderen
lesen - so professionell sind wir nun auch wieder nicht an einem Samstag Abend...). Ob
man nun eher mit grossen Karawanen gewinnt oder nur mit einer Minimalbesetzung ist
nicht so ganz klar - was aber für den Charme und Wiederspielwert des Spieles spricht.

Trotz mangelnder Interaktion und wegen des eingängen Spielverlaufes. des mittleren
Anspruchs (keine Gehirngymnastik oder Taschenrechner notwendig) und der relativ
kurzen Spieldauer ein nettes Spiel.

Bei Rialto stehen auch Karten im Vordergrund, eigentlich ist es aber ein Brettspiel. Ziel ist
es im den Stadtteilen Venedigs eine Mehrheit an Ratsherren zu bekommen und diese
Stadtteile möglichst wertvoll zu machen. Der Wert eines Stadtteils bestimmt sich über die
Brücken und Gondeln, die diesen Stadtteil mit dem Rest der Stadt verbinden. Am Ende
erhält der Spieler mit den meisten Ratsherren in einem Stadtteil den vollen Wert des
Stadtteiles in Siegpunkten, alle anderen kriegen maximal die Hälfte. Dazu kommen noch
Siegpunkte über das Errichten von Gebäuden, die einem auch während des Spieles Vorteile
verschaffen.




Rialto: Mehrheiten beschaffen und Brücken bauen in Venedig

Wir haben es in der Grundspiel-Variante gespielt. Es liegen zu Anfang mehrere Sets an
Karten aus, von denen sich die Spieler reihum eines nehmen. Dazu kommen noch einige
Karten vom Nachziehstapel. Das Spiel selber läuft über sechs Runden, in jeder Runde
werden reihum die verschiedenen Karten ausgelegt. Mit den unterschiedlichen Karten
kann man Geld bekommen, Gebäude errichten, Siegpunkte bekommen, Gondeln- oder
Brücken setzen oder Ratsherren in Stadtteile setzen. Die Anzahl der Karten bestimmt
wieviel man von einer Aktion machen kann und/oder ob man als derjenige mit den meisten
Karten als einziger die Aktion ausführen darf (z.B., eine Brücke bauen). Es gibt immer
auch einen Mehrheitsbonus, wer also etwa am meisten Goldkarten ausgespielt hat, kriegt
die Anzahl der Goldkarten in Gold ausgezahlt und dazu als Mehrheitsbonus noch ein
Goldstück mehr. Die Stadtteile werden der Reihe nach gespielt (6 Runden=6 Stadtteile)
und man kann eigentlich nur während der aktuellen Runde Ratsherren in einen Stadtteil
bewegen (Ausnahme: Mehrheit beim Spielen der Gondelkarten). Man kann aber nach-
träglich durch das Setzen von Gondeln und Brücken den Wert eines Stadtteiles erhöhen.

Das Schöne an dem Spiel ist die Mischung aus Strategie und Taktik. Eigentlich muss ich
primär in jeder Runde auf Grund der Karten auf meiner Hand sehen, wie ich am besten
agiere. Andererseits sollte ich auch im Auge behalten, bei welchen Stadtteilen ich eine
Chance haben, die meisten Ratsherren zu stellen und mir überlegen, ob ich bei möglichst
vielen Stadtteilen dabei sein möchte (um zumindest einige Punkte zu gewinnen) oder ob
ich mich auf eine wenige Stadtteile konzentriere. Dabei spielt das Kartenglück natürlich
schon eine gewichtige Rolle. Insgesamt aber ist das Verhältnis Strategie und Glück (in
Bezug auf die relativ kurze Spieldauer und die schnell zu erklärenden Regeln) ausge-
wogen. Ein Faktor, der in der ersten Runde sehr (vielleicht zu) einflussreich war, war die
Dogenleiste, über die der Startspieler der ersten Phase bestimmt wird und ein Gleichstand
beim Legen der Karten und der Schlusswertung aufgehoben wird.

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Kneipenrunde, 26.02.2014

 (gebloggt von Germano)

Nachdem das Duo Infernale (Andreas und ich) durch Claus zu den drei
Musketieren aufgestockt wurde, kam direkt „worms“ auf den Enchilada-Tisch,
ääh, ich mein natürlich „Heck Meck“, auch mit Würmern, aber ohne Ballern.
Es wird gewürfelt, gleiche Augenzahlen werden rausgelegt, bis eine bestimmte
Summe erreicht ist, dann wird ein Steinchen mit derselben Augenzahl
genommen oder geklaut, bis alle Steinchen einen Besitzer gefunden haben.
Zum Schluß zählt jeder seine gefangenen Würmer. (Das Ganze erinnert
mich an ein Fisch-Spiel, aber ich komm nicht auf den Namen.) Nach drei
Durchgängen gab es drei verschiedene Gewinner und jeder konnte sich freuen.

Da wir auf keinen Fall vor den Jugendlichen am Nebentisch die Kneipe
verlassen wollten, einigten wir uns auf eine Runde „Call to Glory“, ein
harmlos wirkendes Rommé-Derivat, aber mit Faustdick-hinter-den-Ohren-Potenzial.
Meine „Schnell-6-rauslegen“-Strategie verfing diesmal nicht, und Claus konnte
mit „Abwarten-und-sammeln“ die Partie für sich entscheiden.


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Kneipenrunde im Januar 2014
(von Andreas, dem Näheren)

Mit Abstand der lebhafteste Tisch im Enchilada (gut ausgestattet mit lecker
Nachos, diversen Dipps und exotischen drinks) waren natürlich wir (und das
obwohl wir gar nicht Escape gespielt haben...). Nach einer Stunde schielten
schon die Bedienungen eifersüchtig auf das muntere Treiben unserer kleinen
Truppe.... Da wir diesmal ja mal einen Wochentag ausprobieren wollten, war
die Sache auf kurz und knackig angelegt und es kamen diesmal keine epischen
Strategiespiele auf den Tisch, sondern es ging eher Richtung Partyspiele.

Spass gemacht hat es allemal!

Fiesematenten
Grosskapitalist G wurde ... nicht der Sieger... stattdessen hat sich meine
Wenigkeit unbemerkt - zunächst auch von mir selber - an die notwendigen
Siegpunkte rangeschlichen. Konzentration aufs Wesentliche, sag ich immer ...

Kakerlakensalat
Wortmeister A. schlug sich hier souverän durch, während G-Man dank Selbst-
zensur zunehmend ins Hintertreffen geriet und Stephie's Stapel wurde irgendwie
auch immer grösser...

Sheepland
Von Stephie souverän gewonnen, während Germano und ich uns in zu kom-
plexen Strategieansätzen (die wir uns dann auch noch gegenseitig kaputt machen
wollten) verhedderten . Nettes, kleines, pfiffiges Spielchen, das eigentlich in die
Kategorie worker placement gehört, aber recht flott zu spielen ist.

Zoll
... wurde nicht gespielt, obwohl Germano Stephie feierlich einen originalgetreuen
Nachbau dieses raren Klassikers mit Sammlerwert, liebevoll von ihm in stunden-
langer Kleinstarbeit handbemalt, überreichte.

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Privatrunde im Januar 2014

(von Andreas, dem Näheren)

Im Januar wurde im kleinen aber feinen Kreise ein Neuzugang ausprobiert: 
Korsaren der Karibik setzt das Piratenthema (man kann auch eine reine
Händlerkarriere einschlagen... aber wer will schon sein Leben lang nur Händler
sein und immer vor Piraten fliehen?) sehr stimmig um. Da passt es vielleicht auch
ganz gut, dass das Glück - nicht zuletzt in Form eines Würfels - eine sehr grosse
Rolle bei dem Spiel spielt. Aber die taktischen Elemente kommen durchaus zur
Geltung und so lässt sich mit Korsaren der Karibik ein sehr netter Abend mit
Würfelduellen und dem Planen der Piratenkarriere und/oder von Handelsrouten
verbringen. Und am Ende fragt man sich, ob man nicht doch besser früher Pirat
geworden wäre. Oder was passiert wäre, wenn nach dem Entern der spanischen
Fregatte...Und das macht bekanntlich ja meistens Lust auf mehr...

Da ich das Regelbuch nicht aufmerksam genug gelesen habe, ist die Anfangsphase
etwaaaas lääänger ausgefallen (bis ich dann ganz kreativ die Ursprungsregel
als Hausregel vorgeschlagen habe), deshalb blieb es dann an diesem Abend bei
dieser Runde .. die aber nicht die letzte bleiben wird...

 


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Spieletreff 06.12.2013

Das letzte Aufbegehren...

Schon lange haben wir uns mit der Tatsache auseinandersetzen müssen,
das es dem Spieletreff schon seit geraumer Zeit an Zulauf mangelt.
Da fragt man sich natürlich ganz automatisch, ob sich der ganze Aufwand
noch lohnt. Gemeinsam haben wir daher beschlossen, dem Spieletreff einen
neuen Rahmen angedeihen zu lassen und uns ausschließlich auf private
Treffen zu verlegen. Somit haben wir also den öffentlichen Spielbetrieb
eingestellt (*schnüff*).

Trotzdem wird sich der feste Kern weiterhin regelmäßig treffen, daher
werden wir diese Page weiter online lassen. In Zukunft wird der geneigte
Leser also an dieser Stelle Blogs unserer "privaten" Spieleabende finden können.
Solltet ihr da draussen teilnehmen wollen, so genügt eine Mail an
spieletreff-epe@gmx.de.

Nun aber zum eigentlichen Treff:

War ja irgendwie klar- da trifft man sich zum letzten Mal und ist mit insgesamt
8 Teilnehmern seit längerer Zeit mal wieder gut besucht. Aber unser Entschluss
steht fest- nach dem heutigen Abend ist Schluss!
An Tisch 1 packte Andreas(der Auswärtige) seinen momentanen Favoriten
"Russian Railroads" (nicht zu verwechseln mit Russian Roulette!!!) aus.
Da ich selbst an Tisch 2 zugegen war kann ich über dieses Spiel leider nicht viel
berichten, aber Germano meinte:"K.O., das wäre mit Sicherheit auch ein Spiel
für dich!", während Steph das Spiel mit:"Schon wieder ein Worker-Placement Spiel!
Es ist zwar gut, aber irgendwie kennt man alle Spiele dieser Art wenn man Eines
gespielt hat!"kommentierte. Andreas(der Erste,der Nähere) fiel als Aussenstehendem
auf, das Russian Railroads nicht gerade das Interaktivste aller Spiele sei.
Zu meiner Schande kann ich nicht einmal sager wer gewonnen hat (*schäm*)

Zur gleichen Zeit an Tisch 2 musste endlich mal etwas gerade gerückt werden!
Zweieinhalb Jahre lang Spieletreff Epe...und nicht einmal kam der moderne
Spieleklassiker "Die Siedler von Catan" auf den Tisch??? Letzte Gelegenheit
Abhilfe zu schaffen, und unserem Erklärbär Andreas viel es recht leicht unser
Grüppchen an den Start zu bringen.
Jeder versuchte natürlich optimal seine ersten Siedlungen an den Start zu bringen,
jedoch wurde uns schnell klar, daß ob unserer unmöglichen Würfelergebnisse
Holz zu einem sehr raren Gut würde. Auch die Handelsbeziehungen zwischen den
Spielern waren durchweg als eher ..."frostig" zu bezeichnen. Als dann auch noch
das lustige "Ich schneide dir mit meinen Straßen den Weg ab" Spiel anfing,herrschte
an Tisch 2 offener Kriegszustand, welchen ich jedoch mit 10 Punkten zu meinen Gunsten
beenden konnte(knapp gefolgt von Andreas, der in seinem Zug-also nach mir- ebenfalls
gewonnen hätte).

Tisch 1 war noch nicht ganz fertig, so überbrückten wir die Wartezeit mit einer
kleinen Runde [_BLÄNK], welches (die richtigen Spieler vorausgesetzt) immer
für ein paar Lacher gut ist. Oder könnt Ihr mir ein Spiel nennen, in dem solch
vollmundige Sätze wie:"In seinem neuesten Film ist Chuck Norris gefangen im
Körper von Kim Jong Un" gebildet werden? Na? Na dachte ich es mir doch!

Germano,Andreas und Begleiterin wagten sich nunmehr an ein Spiel, dessen
Name mir leider entfallen ist( Die Glasbläser??? oder so). Für den Rest von uns
war es an der Zeit mal wieder einem Klassiker zu huldigen, der mit Sicherheit neben
Bohnanza zu einem der meistgespielten Spiele bei uns gehört: Zoll!
Das lustige Schmuggeln, lügen und verdächtigen wurde an dieser Stelle schon
mehrfach ausführlich behandelt, daher in aller Kürze: Andreas(der Erste blablabla)
hat gewonnen...und zwar mit deutlichem Abstand vor mir!(Score:Andreas:1, K.O.:1)

Nun war es Zeit für Andreas den Auswärtigen, Abschied zu nehmen und seine
liebreizende Begleitung mit sich zu nehmen. Für die Restlichen jedoch noch
zu früh um abzuhauen. Statt dessen fand das kleine, aber feine Kartenspiel
"Kakerlakensalat" auf unseren Tisch. Was optisch als Kinderkartenspiel daher
kommt erfordert doch ein gewisses Maß an Konzentration, und so manches mal
stießen wir an unsere Verbalen Grenzen:"Salat...Tomate...To...oh fuck!". Hier
zeigte sich mal wieder, das Frauen kommunikativ die Nase vorne habe, Steph und
Ines zeigten sich als grinsende Gewinnerinnen-und wir haben viiiiiiiiel gelacht!

Den Abschluss des Abends bildete "Flash Point". Das kooperative Spiel brachte
nochmal unseren Teamgeist hervor, wir glänzten geradezu bei der Aufgabe, Opfer aus
einem brennenden Gebäude zu retten und das Haus nicht einstürzen zu lassen. Doch wo
viel Licht ist , ist auch viel Schatten: Andreas outete sich als der Brandstifter, während
K.O. am Löschmonitor etwa ebenso zielsicher war wie ein Scharfschütze mit 2,5 Promille
Alkohol im Blut und Marko sich weigerte ein kleines Kätzchen zu retten. Wie wir
es letzten Endes geschafft haben zu gewinnen ist mir noch immer ein Rätsel.

So, das wars also.Klappe zu,Affe tot, Zirkus kaputt, Zug abgefahren,Frist abgelaufen.
Aus die Maus, Ende im Gelände, Schluss mit Lustig, es reicht,Hängen im Schacht!

Jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Blog mit einem lachenden und einem
weinenden Auge. Lachend- weil ich viele schöne Erinnerungen gesammelt habe
und nette Menschen kennengelernt, von denen ich hoffe das wir noch recht lange
in Kontakt bleiben werden. Weinend- naja, es ist immer schade wenn sich eine
gute Idee nicht so recht durchsetzen will. Klar fragt man sich woran es gelegen hat-
vielleicht an der Örtlichkeit(so manchen mag Kirche vielleicht abschrecken),an den
Zeiten, vielleicht zu wenig Werbung, oder lag es vielleicht gar an der Sache
an sich( man könnte den Eindruck bekommen, jetzt wo die klassischen "Nerds"
gesellschaftsfähig geworden sind schaut selbst dieser Menschenschlag auf uns
Brettspieler herab...jahaaaa, wir sind jetzt die WAHREN Nerds)?
Aber wie schon zu Beginn erwähnt-wir sind nicht aus der Welt sondern sind
jetzt "Underground"!
Nochmals Danke an alle die die Flagge des Spieletreffs in den letzten zweieinhalb
Jahren hochgehalten haben-Andreas,Germano und Steph im Besonderen!Ihr rockt!

CU
K.O.
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Spieletreff am 13/09/2013

Von Zweien, die auszogen ...
(von Andreas, dem Ersten)

Freitag, der 13. Ganz Gronau und Epe verbarrikadiert sich im eigenen
Wohnzimmer vor dem nächtlichen Unheil in dieser unglückseligen
Nacht. Ganz Gronau und Epe? Nein, zwei wackere Spieletreffler trotzen
den Gefahren und finden sich, nachdem sie schier endlose Attacken der
Heerscharen schwarzer Raben auf ihrem Weg überstanden hatten, beim
Spieletreff ein. Dies ist die Geschichte dieser Helden, die viele Lichtjahre
entfernt vom Alltag unterwegs sind, um neue Spielewelten zu entdecken,
ungeahnten Spass zu haben und neue Zivilisationen zu erschaffen ...

Call to Glory
Wir befinden uns im feudalen Japan. Zwei Herrscherhäuser ringen über
vier Jahrzehnte um die Macht im Lande und versuchen möglichst viele
Clans auf ihre Seite zu ziehen. Nach einem beinahe ausgeglichenen Anfang,
kann Andreas-San im zweiten Jahrzehnt dieses unerbittlichen Wettstreites
einen Vorteil ziehen, den er im dritten Jahrzehnt noch leicht ausbauen
kann. Doch noch könnte Germano-San all dies wieder zunichte machen -
ein kluges Manöver, das entscheidende Quäntchen Glück, ... Das vierte
Jahrzehnt bricht an. Germano-San schafft es schnell einige mächtige
Clans für seine Sache zu gewinnen. Doch dann ... ist es Verrat? Ist es
ausgleichende Gerechtigkeit? Ist es Schicksal? Einige der mächtigsten
Clans wechseln die Seite und schließen sich Andreas-San an. Nachdem
die vorherigen Wettkämpfe recht schnell entschieden wurden, wird
diesmal um jeden Clan erbittert gerungen. Und dann... macht Germano-San
einen falschen Zug, den Andreas-San kurzentschlossen ausnutzt. Die
Wende des Spielerglückes bleibt aus: Andreas-San gewinnt.




(Die siegreichen Clans des Andreas-san)


Fazit:
Call to Glory ist ein sehr schönes kleines Kartenspiel. Es geht darum,
die meisten Karten eines Types auszulegen. Die unterschiedlichen
Kartentypen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich der Wertigkeit als
auch in der Anzahl. Das spannende darin ist, dass man sich überbieten
kann. Der erste Spieler kann nicht weitere Karten an seine Auslage anlegen.
Man muss sich also überlegen, wie viele Karten man anfangs auslegt,
damit sie nicht später von einem anderen Spieler übernommen werden.
Gleichzeitig muss man allerding auch versuchen, möglichst zügig Karten
auszulegen. Wartet man zu lange, hat der Gegenspieler bereits zu viele
Auslagen gebildet (und damit Siegpunkte generiert). Da man mindestens
eine Karte mehr braucht als die bisherige Auslage, gibt es einen Vorteil für
denjenigen, der zuerst eine Auslage eines Kartentypes bildet. Schliesslich
hat man auch noch etwas Einfluss auf das Spielende, was eine weiteres
taktisches Element bildet. Wir haben das Spiel über vier Runden gespielt,
am Ende gewinnt derjenigen, der insgesamt am meisten Punkte hatte.
Das Spiel ist natürlich sehr glücksabhängig, aber hat genug taktische
Elemente, um auch für Vielspieler spannend zu sein. Da es recht schnell
gespielt ist, wird es wohl noch häufiger als Auftaktspiel oder Absacker
bei uns auf den Tisch kommen.


Imperial 2030
Wir schreiben das Jahr 2030. Mächtige, global agierende Konzerne lenken
die Geschicke der Großmächte in einer Welt voller Konflikte. G-Man Inc.
hat die Regierungen von Brasilien, China und der EU durch ihre Kredite
unter ihre Kontrolle gebracht. Dem steht AndTech Corportion entgegen,
die Russland, Indien und Nordamerika kontrolliert. Nur Afrika wird von
keiner Großmacht beherrscht und ist wieder, wie schon im 19. Jahrhundert,
der große Preis für imperialistische Ambitionen.
China gerät schnell in Bedrängnis. Nachdem Indien und Russland sich
Einflusssphären im Nahen Osten gesichert haben, marschieren Truppen in
China's Provinzen ein. Gleichzeitig stoßen russische Truppenverbände ins
europäische Kernland. Doch kann China rechtzeitig genug Söldnerverbände
anheuern, um zum Gegenschlag auszuholen und die Provinzen zurückzuerobern
und zum Gegenangriff überzugehen. Da Russland auch von neu aufgestellten
Truppen der EU angegriffen wird, bleibt das anfängliche Gleichgewicht in
der Region bestehen. Indien (und zeitweise Russland) beherrschen den
Nahen Osten, können aber weder China noch die EU entscheidend
schwächen und sich nicht weiter Richtung Afrika ausweiten. Gleichzeitig
ist China so sehr mit der Sicherung seiner westlichen und nördlichen
Grenzen beschäftigt, dass es sich nur sehr langsam in den Pazifikraum
ausdehnen kann. Die EU wiederum wird von den russischen Angriffen
davon abgehalten, sich in Afrika auszubreiten, kann jedoch trotzdem immer
wieder in Nordamerika einmarschieren. Während sich Indien, Russland,
China und die EU also beinahe vollständig neutralisieren, beginnt in
Südamerika der unaufhaltsame Aufstieg Brasiliens. Nordamerika ist zu
sehr mit der Abwehr der europäischen Gefahr beschäftigt und hat
anfangs nicht genug Werften und Fabriken, um für Brasilien eine Gefahr
zu werden. Und da G-Man Inc. auch China kontrolliert, dass wiederum
den Pazifik beherrscht, ist auch die westliche Flanke des südamerikanischen
Imperiums keiner Gefahr ausgesetzt. Damit kann Brasilien unbedrängt
Afrika von der westlichen Küste ausgehend her übernehmen. AndTech
Corporation versucht noch, entscheidende Beteiligung an Brasilien
zu gewinnen, doch da ist es bereits zu spät. Durch die Gewinne, die
G-Man Inc. aus der lateinamerikanischen Supermacht abschöpft, kann
es seine Kontrolle weiter festigen und gewinnt das Spiel so mit
deutlichem Vorsprung.




(noch herrscht Stille im asiatischen Raum, Afrika liegt lethargisch darnieder,
aber am Horizont beginnt bereits Brasilien mit seinem ungehemmten
Kolonisationsdrang)

Fazit:
Imperial 2030 ist 2-Ebenen-Risiko. Auf der Ebene der Staaten geht es um
die Produktion von Einheiten und die Übernahme neuer (noch unbeherrschter)
Territorien. Anders als bei dem klassischen Risiko hängt das Schicksal
jedoch nicht vom Würfelglück ab - Einheiten vernichten sich im
Verhältnis 1:1, der Spieler mit den meisten Einheiten gewinnt (ist aber
geschwächt). Außerdem kann man eine Nation weder komplett auslöschen
noch entscheidend schwächen, da die Regeln es verbieten alle Fabriken
eines Gegenspielers zu vernichten (sowieso eine recht kostspiele Angelegenheit)
und ein Spieler auch unabhängig von seinen Fabriken neue Truppen kaufen
kann. Als Spieler ist man jedoch nur mittelbar an dem Schicksal einzelner
Staaten interessiert, auch wenn wir in diesem Spiel unseren anfänglichen
Nationen treu geblieben sind. Die Siegpunkte errechnen sich über die
Beteiligungen, die man an einzelnen Staaten hält, mit einem Multiplikator
für die Macht (letztlich Grösse des Territoriums) der jeweiligen Nation.
Man kann also auch gewinnen, wenn man sich an mächtigen Staaten
beteiligt, die man selber gar nicht (oder zumindest nicht während des
gesamten Spieles) kontrolliert. Da man jedoch (mehr) Gewinne von den
Staaten abschöpft, die man kontrolliert, muss man als Spieler auch
(zumindest zwischenzeitlich) mächtige (und damit profitable) Nationen
kontrollieren. Ganz unabhängig voneinander sind diese beiden Ebenen
also nicht. Unsere Runde warf für mich die Frage auf, inwiefern das
2-Spieler-Spiel mit der vorgebenen Verteilung der Nationen ausgeglichen
ist. Es gibt einen klaren Defensivvorteil und das entscheidende Territorium
ist Afrika. Brasilien hatte dazu unbedrängt Zugang, während sich Russland,
Indien und die EU in diesem Wettstreit gegenseitig neutralisierten. Man
müsste das Spiel nochmal spielen, um zu sehen, ob eine andere Strategie
seitens Nordamerikas und Indiens einen Unterschied machen könnte.
Insgesamt ein sehr schönes Spiel, vermutlich aber besser mit mehr als
2 Spielern zu spielen. Eine interessante Ergänzung wären unterschiedliche
Siegbedingungen und Startkonditionen, die evtl. geographische
Ungleichgewichte wieder ausgleichen könnten.



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Spieletreff 16/08/2013 (zusammengefaßt von Germano)

Diesmal haben sich ja erfreulicherweise doch deutlich mehr SpielerInnen
eingefunden gehabt als beim letzten Mal (hurra). Flugs setzten sich Hannelore,
Andreas (dN), Tim, meine Person und der uns erstmals besuchende Jürgen an
einen Tisch und probierten das (eigentlich für ‚bis zu 4 Spieler‘ konzipierte)
Qwirkle“ aus. Nach blitzschneller Regelerklärung wurden die Steinchen munter
in Kreuzworträtsel-Manier hin- und angelegt, das es die reinste Freude war. Tim,
der als erster seinen letzten Stein legte, bekam seinen Sieg (mit einem Punkt
Vorsprung) selbst nicht mit wg. grundlegender Bedürfnisse.



Am Nachbartisch versuchten sich die inzwischen eingetroffenen Karin
und K.O. an „
Fluxx“, einem zufallslastigen und wohl eher intuitiv zu spielenden
Kartenspiel. Wer dort siegte hab ich leider nicht mithören können.




Anschließend wurden wir neu gemischt und verteilt.

Karin, K.O., Andreas und ich landeten am „Eclipse“-Tisch. Ein Glücksgriff
ließ mich zum Anführer der „Orion-Hegemony“ werden, einer außerirdischen
Intelligenz mit ein bißchen mehr Wumm in den Handschuhen (aber doch sehr
friedliebend, wie mir versichert wurde). So bekam ich gleich zu Beginn einen
aufgemotzten Kreuzer statt eines popligen Abfangjägers. Das versetzte mich
in die Lage, die Ältestenschiffe zu jagen und erfolgreich zu plätten (harhar). Selbst
das Galaktische Zentrum konnte dem Dauerbeschuß meiner stetig anwachsenden
Flotte nicht trotzen (harharhar). Und so gewann ich denn auch, mit vielen
Kampfauszeichnungen (und ohne meinen MitspielerInnen ein Haar zu krümmen,
das will ich hier mal festhalten) und noch mehr Monolithen (harharharhar).



Am Nebentisch versuchten sich Hannelore, Jürgen und Tim in „Torres“,
einem Türmchen-bau und Ritter-zieh-Spiel, das sie aber wegen
Regelmißverständnissen (??) vorzeitig wieder eintüteten (soweit ich das in
meinem Eroberungswahn mitbekommen konnte). Doch sie blieben nicht müßig
und zogen „
Blänk“ aus der Tasche. Natürlich wurde wieder irgendwas/wer über
Afghanistan abgeworfen. Als auch dieses Spiel erledigt war, verließen die drei
den Spieletreff, hoffentlich mit dem Vorsatz, beim nächsten Mal wieder
frisch-fröhlich zu erscheinen.



Unser Eclipse-Tisch, verstärkt durch die spät eingetroffene Ines, entschloß
sich (nach meinem triumphalen Erfolg), noch einen Downer nachzuschieben:
Ein solches Ding“, das inzwischen zu tränengefüllten „Weißt-Du-noch-damals“
-Erinnerungen einlädt. Dank Ines, die fast den ganzen Nachziehstapel aufbrauchte,
wurde es eine schnelle Runde, die Karin mit dem Losschlagen ihrer letzten
Karte beendete.

 

Es wurde noch ein wenig darüber sinniert, wie der „Spieletreff“ seinen
Bekanntheitsgrad steigern könnte (mit einigen guten Anregungen), dann zerstreuten
wir uns in alle vier Winde…




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Spieletreff 19/07/2013

es ...  buääh ... ist...  schluchz ... niemand ... rotz ... gekommen ...  buuhääääh


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Spieletreff 21/06/13

Nachdem ich ungefähr 4einhalb Minuten dachte, ‚Jetzt kann ich ja mal in Ruhe
ein paar Patiencen legen‘, tauchte doch noch Andreas (der Nähere) auf, und wir
gönnten uns einige Runden „Call to Glory“ (eine durchtriebene Rommé-Variante),
die ich allesamt gewann (hahaa).
Ein wenig später stieg Claus (der Eperaner) ins fix erklärte Spielchen mit ein,
mochte aber nach 2 Runden, die ich wiederum für mich verbuchen
konnte (hahaaa), nicht mehr.



 

In dieser Dreierkonstellation ging es anschließend ins ‚Venedig des Südens‘,
also Venedig selbst sozusagen, und wir spuckten von der „Rialto“-Brücke. Es
gibt da gewisse Ähnlichkeiten und gewisse Unterschiede mit/zu „Brügge“,
keine Frage. So muß man Mehrheiten versammeln, Kärtchen einsetzen,
Klötzchen verteilen, Brücken bauen (statt Kanäle) etc. Ein reizvolles Spiel,
dem man noch einige Partien gönnen sollte. Diesmal hatte Claus die Nase
vorn und konnte Andreas (den doch größten Brückenbauer) um einen Punkt
schlagen.


Claus verließ anschließend im Hochgefühl des Sieges unsere kleine Runde.
Andreas und ich beschlossen, uns in ein gefährliches Seeabenteuer zu stürzen.
Also Holzbein angeschraubt und Augenklappe aufgesetzt und ab in die „Karibik“.
Dort konnte Andreas seine Scharten auswetzen und so viele Schätze stapeln,
daß sich in meinen Laderäumen nur Brackwasser sammelte.


Zur Geisterstunde verließen wir beiden armen Seelen nun mit Säbelgerassel
die Kirche…
   (Germano)


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Spieletreff 10/5/2013

 

Bevor die Insel „Erinnerungen an den letzten Spieletreff“ endgültig vom Meer
des Vergessens überspült wird, hier noch einige Brocken festen Landes,
die aus selbigem herausragen:

Eine kleine, feine Gruppe hatte sich an gewohntem Orte versammelt, um
Hermes, dem Gott des Spiels (nicht nur, aber auch) zu huldigen – Andreas
der Weitere, Andreas der Nähere, Claus, Steph, Sandra und natürlich meine
unbedeutende Person (allerdings diesmal der Schlüsselmeister, hohoho). Steph
und Sandra stießen ein wenig später zu uns, also begannen die Andreasse (ist das
der richtige Plural?), Claus und ich mit einer Partie „Brügge (soweit ich mich
erinnern kann), übrigens zum Kenner-Spiel des Jahres nominiert. Im Venedig
des Nordens (blabla) baut man Häuser und Kanäle, nutzt die Fähigkeiten seiner
Einwohner (sehr gern mit sich „verstärkenden“ Kombinationen) und versucht,
auf dem Marktplatz eine gute Figur zu machen (erinnert mich jetzt grad beim
Schreiben an „Troyes“, das ähnliche Mechanismen aufweist). [Die verspäteten
Steph und Sandra fungierten zwar nicht als Cheerleader, gaben aber selbst das
Publikum.] Da Andreas dW das Spiel mitgebracht, vorgeschlagen und erklärt hat,
nimmt es nicht wunder (deutsche Sprache, schöne Sprache), daß er es mit doch
größerem Punkteabstand gewonnen hat. So weit so schlecht.




(ja, ein wenig verschwommen, wie Erinnerungen halt so sind)
 

Und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, kam „Ohne Furcht und Adel
auf den Tisch. Ein tolles Spiel, wenn ich nicht ständig und immer wieder
die A…karten bekommen hätte (ja, im Ernst, ein ums andere Mal durfte ich
mich zwischen Meuchelmörder und Dieb entscheiden – nur einmal, ich schwör,
hat ich den König in den Fingern, weil der hinterm Meuchelmörder festgepappt
war). Durch eine unverfrorene „Ey, der hat schon 7 Gebäude, mach da mal was
kaputt“-Strategie gelang es wiederum Andreas dW, den Sieg davonzutragen.
Grr@>}mpf&§(



 

Sobutz warf jemand „The City“ in die Runde, das dritte Kartenspiel
des Abends (Brügge darf man getrost zu den Kartenspielen rechnen/
zählen). War Steph noch da? Claus? Ich habs vergessen. Jedenfalls
gewann – Andreas dW. Grr@>}mpf&§(={/“$rrghmpf



 

Der suchte dann auch das Weite (verabschiedeten sich da erst Steph? und Claus?).
So blieben Andreas dN, Sandra und meine Wenigkeit (ich war der Schlüsselmeister,
ich mußte bleiben ;--).
Wir entschieden uns für „Volle Scholle“, das Pinquin-Eisschollen-Karten(!)spiel.
Es galt, möglichst viele Pinquine auf rettenden Eisschollen zu platzieren.
Ein global-warming-Spiel, wenn man so will. Das durfte dann
großzügigerweise Andreas dN gewinnen. (Foto gibts nicht, kann mich nicht
erinnern, eins gemacht zu haben.)
 

Wie ich nach Haus gekommen bin, weiß ich nicht mehr…
(Germano)



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Spieletreff 15.2.2013

Heute eine Weltpremiere:heute dürft ihr Zusammenfassungen von
drei verschiedenen Teilnehmern lesen! Ich für meinen Teil(K.O.) mache
erstmal den Anfang.

Ich habe es mir verhältnismäßig leicht gemacht. Um mich der Qual der
Wahl welches Spiel zuerst auf den Tisch kommen soll gar nicht erst
stellen zu müssen,  schnappte ich mir kurzerhand meinen aktuellen
Favoriten "Eclipse" und setzte mich demonstratib an den nächst besten
Tisch-mit Erfolg wie sich zeigte, setzten sich doch Claus,Andreas(der
einzig Erste und sowieso ewige Dalmuti) sowie Sandra(!) direkt dazu.

Ok, der Aufbau benötigt gewohnheitsgemäß gut 30 Minuten, aber der
Einstieg viel unseren Erstspielern verhältnismäßig leicht. Und so hieß es:
"Der Weltraum...Unendliche Weiten! Wir befinden uns in einer fernen
Zukunft.Dies sind die Abenteuer..."


(sorry,leider ein wenig unscharf geworden)

Schon sehr früh bildeten sich verschiedene Strategien heraus-so hielt sich Claus
an gnadenlose Expansion,leider führte seine zu schnelle Ausbreitung für hohe
Unterhaltskosten,somit weniger Aktionen für ihn und ein kleiner Rückstand
im Forschungsressort.Andreas hatte extrem viel Pech mit seinen gezogenen
Raumsektoren(entweder gänzlich unbrauchbar oder mit Alienschiffen verseucht),
daher blieb sein Dalmutisches Sternenreich doch recht klein.(Zitat von
Andreas,dem Erstgen:"Ich hatte mich schon nach den ersten drei Runden
geistig ausgeklinkt!" Sandra (auch die "ewige Widersacherin"genannt) verhielt sich
auffallend friedlich und zurückhaltend,vielleicht ein wenig zu passiv.
Ich hingegen habe ebenfalls zu Beginn viele Sektoren mit Alienschiffen gezogen,
somit war ein Vorantreiben der Waffentechnologie logisch um schnell in diesen
Sektoren die Oberhand zu gewinnen. Das durch meine Strategie ausgelöste
Wettrüsten war nicht sehr schön anzusehen. Dieses Mal wollte ich die "agressive
Expansion" antesten,doch Sandra+Andreas rüsteten erschreckend schnell nach!
Somit eigentlich logisch das ich meinem Bündnispartner Claus in den Rücken fiel,
den -2 Siegpunkten und der "Verräterkarte" zum Trotz, denn diesen Schritt
erwarteten meine Gegner als Letztes. Somit wurde ich letzten Endes mit einem
deutlichen Sieg(mit 44 Punkten!!)belohnt!

Germano-bitte übernehmen sie!


Ich(Germano) war Augenzeuge und Teilnehmer(!) der spektakulären
Vorfälle an Tisch 1 am oben genannten Datum. Während an Tisch 2
"Der Weltraum...unendliche Weiten.Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind
die Abenteuer der bla bla bla..."lief, versuchten wir(Andreas,Giuseppe und
ich), Feuerblumen in den Nachthimmel zu zaubern-sprich,wir spielten Hanabi.
Ein Koop-Spiel, bei dem Jeder Jedem helfen sollte um möglichst viele Punkte
zu kassieren. Der(Um-)Dreh an der Sache war, das wir unsere Karten falsch
herum halten und durch gezielte Hinweise unsere Mitspieler animieren sollten,
bestimmte Karten in bestimmter Weise auszuspielen. Von Tisch 2 kamen
natürlich irritierte Blicke und höhnische Kommentare, die ich(Germano) allzu
lässig mit meinem "Ja-ja-brennt-ihr-nur-weiter-Löcher-mit-euren-hyper-duper-
quaste-plaste-laser-phaser-Kanonen-ins-Nichts" Blick quittierte. Nicht immer
lief unser Hinweis-System rund, aber ich(Germano) schätze, nach vier-fünf
Tagen ääh Stunden..ich meine Runden hätten wir die Punkthöchstmarke
locker übersprungen.

Nach dieser Lockerungsübung sahen wir uns aufgewärmt genug einen Strategie-
Klassiker anzugehen-Imperial! So katapultierten wir (Ich,Andreas,Giuseppe und
der inzwischen eingetroffene Tim) uns ins neunzehnte Jahrhundert, als Österreich
noch stark und Rußland noch mächtig war.



Bei diesem Spiel dreht es sich nur um das berühmte "Rondell", sondern auch
um den Winkelzug, Staaten zu beherrschen statt Staaten zu verkörpern.
(hier viel mir subito "Illuminati" ein, unser Langzeitspiel des letzten Treffs!)
Wir sicherten uns also Einfluss auf die Staaten Europas(in Form von
Aktienanteilen)- und der Mehrheitseigner ließ den jeweiligen Staat nach seiner
Pfeife tanzen. Das führte zu den teilweise kuriosen Szenen, in einer Runde
"Krieg" gegen einen Staat zu inszenieren, den man in der nächsten oder
übernächsten Runde als Mehrheitseigner wieder aufpeppeln mußte
(Wie im richtigen Leben :-) )



Nundenn, mir machte dieses Spielchen viel Freude, da es u.a. keinen
Glücksfaktor kennt(bis auf die eine oder andere Nachlässigkeit der lieben
Mitspieler) und einige strategische Überraschungsmomente bereithält
(Giuseppe brachte es tatsächlich like-a-berzerk fertig, mit Österreich
(jawohl...Österreich!!!) das deutsche Reich komplett lahmzulegen, und
zusätzlich Holland und Belgien zu erobern-geholfen hat es ihm allerdings
nix!). Tja, Andreas(der Andere) konnte das Spiel(er hat es ja auch mitgebracht
und kannte wahrscheinlich auch den einen oder anderen Trick/Kniff) für sich
entscheiden.

Germano spielt einen Steilpass zu Sandra!!!


Nach Eclipse(das viel Konzentration und zwei Kannen Kaffee gefordert hatte)
kam gegen halb zwölf noch als kleiner Absacker "Fiese Freunde,fette Feten"
auf den Tisch. Bei diesem Spiel muß man seine vorher zugelosten Lebensziele
erfüllen,egal wie seltsam diese auch seien mögen. Durch geschicktes Verhandeln
um Karten verändert man Statuswerte für zum Beispiel Rauchen, Alkohol, Wissen
oder Spiritualität. Passen die Werte zum jeweiligen Lebensziel hat man es erfüllt
und nach Erfüllung von fünf Lebenszielen hat man gewonnen.

Als Andreas mir die rosa Spielsteine überlassen hatte konnte eigentlich nichts
mehr schief gehen. Doch nach einem kurzen Blick auf meine Lebensziele war klar:
Das wird hart! Bei Eclipse hatte ich mich noch in Zurückhaltung geübt, um hier
jetzt richtig die Sau rauszulassen! Mit einer kurzen Runde Pubertät und der Klärung
wer wann wen anrufen darf kam das Spiel munter in Fluss.




In dieser Runde konnte ich dank der Aktion "Schwanger trotz Pille" schon mein
erstes Lebensziel umsetzen:Heiraten weil es nicht anders geht!
Was tut man nicht alles der Punkte wegen!
Claus hielt sich schlank durch Kutterpullen und Fettabsaugung, K.O. war
während dessen glücklich verheiratet, danach geschieden, um kurz darauf mit
seiner Ex nach Amsterdam zu fahren. Da blieb genügend Stoff für seine Memoiren
übrig, die er kurzer Hand schrieb. Ich meinerseits verschrieb mich nach einer Profi-
sportlerkarriere der Gründung einer Sekte.



Andreas heiratete mich, zu meiner Überraschung ohne mich vorher zu fragen.
Was für ein Macho! Das er sich aber direkt wieder von mir scheiden ließ,
in`s Zölibat ging und dem Alkohol verfiel hat mich doch etwas mitgenommen!
Unter Anderem, weil er dadurch nur noch ein Lebensziel auf der Hand hatte.



Germano versuchte es unterdessen mit Mitleid und beklagte, das er keine
Freunde hat. Doch auch ihm war das Glück und die Beate hold. Erst
wurde sich befreundet und dann geheiratet. Das führte auch bei ihm dazu
das seine Lebensziele gegen Ende nur so purzelten.

Mit viel Einsatz,Schmunzeln und ein paar flachen Witzen ging es in die Zeil-
gerade. Der Einzige der schlussendlich telefoniert hat war Giuseppe. Das hat
ihm aber auch nix mehr gebracht, weil iich in dem Zug zum glücklichen
Mac-User wurde und damit mein letztes Lebensziel verwirklicht habe. Nett
wie ich bin habe ich mich dabei auch noch mit K.O. befreundet. Mein
persönliches Motto dieses Abends war wohl "Make love-not war!". Bei
Eclipse bin ich schön friedlich geblieben um hier mit allen befreundet zu sein,
zweimal zu heiraten und wieder geschieden zu werden, zwei Kinder zu bekommen
und genau einmal Sex zu haben(???) An dieser Stelle war es wohl doch bessser,
das der Spieletreff erst"ab 16" ist. Alle hatten viel Spaß bei diesem(wahn)witzigen
Spiel, insbesondere ich-und nocht nur weil ich gewonnen habe.
Recht herzlichen Dank an meine Außenkorrespondenten und zurück in`s Studio!

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Spieletreff 18/01/2013 (zusammengefaßt von Germano)

 

Als ich aus dunkler, kalter Nacht in den leicht angewärmten Spiele-Raum trat,
bewunderten K.O. und Claus grad „Im Wandel der Zeiten“, das es wohl mit
Erweiterung gespielt auf locker 6 Stunden (!) Spielzeit bringen soll. ‚Nerds‘,
dachte ich impulsiv. Aber halt, bin ja selbst einer von ihnen. Sag mir keiner was gegen
Nerds! Nachdem auch Andreas (the Biggest) und Spieletreff-Neulingin Stefanie
eingetroffen waren, wurde „Ein solches Ding“ als Aufwärmer
(es war immer noch lauwarm in der Bude) vorgeschlagen und ohne Gegenwehr auf den
Tisch gebracht. Dicht aneinander gekuschelt wurde mit großer Überzeugungskraft um
Erklärungen gefeilscht, bis schließlich K.O. die erste Runde für sich entscheiden konnte.
In der Zwischenzeit wurde Sandra in den wärmenden Kreis aufgenommen, die in der
zweiten Runde mit einstieg (und diese, ohne daß es auf Anhieb erkannt wurde, gewann).
Wir hatten derweil Mühe, Claus davon zu überzeugen, daß es einen Kugelfisch mit den
Eigenschaften „Kostet weniger als 20 Euro“ und „Ist in Moskau für Geld nicht zu haben“
kaum geben kann. Mir war es (und ist es) ebenso schleierhaft, warum Buddelschiffe
OHNE Buddel eine Segnung der Zivilisation darstellen sollen. Bei Ebay konnte ich nun
denn auch kein einziges Buddelschiff ohne Buddel ausfindig machen, geschweige
denn ersteigern. Wahrscheinlich befinden sich ausnahmslos alle Ohne-Buddel-Schiffe
in Händen nerdiger Sammler, die in ihren nerdigen Segnungen-der-Zivilisation-Sammlungen
Gegenstände wie Nähnadeln ohne Öhr, Briefmarken ohne Wertaufdruck, Messer ohne
Schneide, eckige Räder aufbewahren.

Anschließend wurde die Heizung (nachdem einige SpielerInnen blau angelaufen waren)
auf „Backofen“ eingestellt, und wir drängten uns um den Heizkörper. Es sollte ein großes
Faß aufgemacht werden, „Junta“ lag zu K.O.s und meiner Freude auf dem Tisch –
aber Essig, leider hatte Stefanie (die Neue) den Babysitter nur bis 22 Uhr bestellt. Also
kam (inzwischen war Neulingin Nina aus der Kälte gekommen, nach
intensiv-telefon-psychischer Durchknetung seitens Sandras) das Kartenspiel
„7 Wonders“ in die engste Auswahl. Ein geiles Spiel,
denn ich gewann es! (Wenn auch sehr knapp mit nur 2 Punkten Abstand zu K.O.)
Stefanie mußte nun leider das Weite suchen, wie erwähnt, der Babysitter.


(7 Wonders-Tisch zu Beginn)



(7 Wonders-Tisch am Ende der Runde)

Es wurde nun doch noch ein Spiel aus dem Faß geholt: „Illuminati“ ! Nach
verstolpertem Anfang schlich ich mich auf Nerd-Art an meinen allerallerersten
Sieg in diesem  nerdigen Jeder-ist-mit-allen-verschworen-Spiel heran, unbemerkt
von K.O., der sich im Rache-und-Gegenrache-Feldzug mit Nina aufrieb, unbemerkt von
Claus, der eifrig die Spielregeln studierte, unbemerkt von Sandra, die sowohl K.O.
als auch Nina zu Rache-und Gegenrache-Feldzügen anstachelte, unbemerkt von Andreas,
dem dieses Spiel ein wenig zu wenig interaktiv ist. Und dann kam meine große Minute.
Mich trennte ein Würfelwurf  vom ALLesumfassenden Sieg. Und die Vorzeichen standen
günstig: mit zwei Würfeln konnte ich mir ein Ergebnis von 2 bis 10 leisten, 11 und 12
bedeutete die Niederlage. Es herrschte atemlose Spannung am Tisch – eine 11!
So nah werde ich einem Sieg bei diesem verfluchten Nerd-Spiel nie nie nie nie wieder
sein. Und natürlich prügelte Claus, links von mir, unter den wohlwollenden Blicken
der anderen, anschließend auf mich ein,ohne zu gewahren, daß Andreas
(der Weltenherrscher), links von ihm, nun seinerseits den Sieg
mühelos an sich reißen konnte.


(Eine klassische "Illuminati"-Machtstruktur-die "Bayrischen Illuminaten" kontrollieren
direkt das Bundesverfassungsgericht,die Universitäten und die "Liberalen",welche
wiederum ihrerseits die Trendspielzeuge kontrollieren...)



(...und irgendwer brachte die berüchtigten "Viehverstümmler" in´s Spiel)

Auf den berühmt-berüchtigten Absacker wurde an diesem Abend verzichtet
(man kann schließlich nicht alles haben), die Nerds.. ääh.. die lieben lieben SpielerInnen
trennten sich mit herzlichen Umarmungen und unter geschworenen Bekundungen,
sich alsbald wiederzusehen.



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Spieletreff 14.12.12

Oh Mann...ich hoffe,ich bekomme noch alles auf die Reihe. Es waren wieder
viele neue Gesichter am Start, viele Spiele kamen auf die diversen Tische und
ein langer, langer Abend nahm seinen Lauf (Spielzeit insgesamt:6 Stunden!!).
Da kann man bei einer Teilnehmerzahl von insgesamt 13 Spielern schonmal
den Überblick verlieren.

Zu Beginn die erste positive Überraschung: Andreas aus Schüttorf hat mal wieder
bei uns reingeschaut und direkt noch ein paar Spiele mitgebracht- und somit
eröffneten das von ihm dargebrachten "Vegas". Dieses Spiel(aufgenommen in die
"Spiel des Jahres"-Auswahlliste) ließ direkt ein wenig Zockerfeeling mit einer
Prise Schadenfreude aufkommen. Klar, Glück spielt eine große Rolle, doch auch
cleveres Taktieren ist hier möglich. Aber egal was die Anderen anstellten-K.O.
gewann mit deutlichem Abstand!!




Zeitgleich kam an Tisch Zwei das Spiel "Heckmeck" auf den Tisch. War mir
bisher nur als Mini-Ausgabe bekannt, hier war alles etwas größer, handlicher
und besser zu erkennen-am Spielprinzip hat sich jedoch nix geändert.
Noch mehr Spieler trudelten ein, inklusive Nicole(siehe Blog vom letzten
Monat!!) und brachten ein paar Spiele mit,so
langsam wurde es auf unserer "Spieletafel"(immerhin 4 Tische lang) so
richtig voll(siehe unten)-Spiele über Spiele



Ein dritter Tisch wurde eröffnet-Andreas(NOH),Hannelore,Conny und
Claus wagten sich an das Strategie-Schwergewicht "Ora et Labora" aus der
Feder des Agricola-Schöpfers Uwe Rosenberg. Ich war schier beeindruckt
ob der Fülle des Spielmaterials...und der Spielanleitung! Keine Frage, dieses
Spiel hat definitiv eine hohe Einstiegsschwelle und zog sich über knappe
dreieinhalb Stunden hin, bevor Andreas(NOH) die Partie für sich entscheiden
konnte. Es sollte jedoch erwähnt werden das alle anderen Mitspieler punkte-
mäßig sehr dicht beieinander lagen.


Tisch 2 vergnügte sich derweil dem kleinen,miesen,fiesen Kartenspiel"Friesematenten"
von Friedemann Friese.Verdammt, es kommt immer wieder auf den Tisch und
bisher habe ich es noch nie gespielt. Der Lautstärkepegel am Tisch verriet mir jedoch
das alle Teilnehmer ne Menge Spaß hatten. Wer gewonnen hat kann ich jedoch nicht
sagen- ich war in der Zwischenzeit viel zu sehr damit beschäftigt über "Carson City"
zu fluchen, welches Germano mitgebracht hatte und auf Tisch 3 plazierte.


Öd und leer, durchzogen nur von ein paar Bergen liegt das Spielbrett da und
wartet, das die Spieler ihre Claims abstecken und eine Westernstadt aus dem
Boden stampfen. Im Grunde ein "Personaleinsatzspiel"- aber Fortuna war
mir dieses Mal nicht hold, immer wieder machten mir meine Mitstreiter
Claims streitig-speziell Germano und Nicole ließen es immer wieder auf ein
Duell mit mir ankommen- welche ich in schöner Regelmäßigkeit verlor!!
Jedenfalls siegte Nicole souverän mit 31 Punkten(!!) während ich mit jämmerlichen
8 Punkten das Schlusslicht gab!

"Carson" und "Ora" aren noch immer in Gange, daher kam an Tisch 2 nochmals
"Vegas" auf den Tisch, dieses Mal gewonnen von Steph.

Eines meiner persönlichein Highlights an diesem Abend war das absolut niederträchtige
Karten-/Partyspiel "[_BLÄNK]". Wo sonst könnte man so abstruse Sätze bilden wie:
"Die Bundeswehr hat begonnen das chinesische Staatsballett für afghanische Kinder
abzuwerfen"? Und das war noch einer der harmlosen Sätze!! Kann definitiv nicht mit
jedem gespielt werden, abseitiger, tiefschwarzer, politisch unkorrekter Humor sind
absolut Voraussetzung. Kein Wunder das wir von Tisch 1(Ora et Labora) immer
wieder ...entsetztes Kopfschütteln ernteten während auch eher "nüchterne" Zeitgenossen
wie Andreas(der Erste,derNähere) vor Lachen fast vom Stuhl fielen!!

Endlich war auch Ora et Labora zu Ende, die Ersten machten sich auf den Heimweg.
Doch-23.15 Uhr-viel zu früh zum Aufhören. So kamen noch schnell "Tsuro",gewonnen
(siehe Blog vom letzten Monat) von Germano und Andreas, sowie "Mieses Karma"
auf den Tisch. Zu diesem Spiel möchte ich nur sagen: es war nicht der Überflieger,
und obwohl ich gewinnen konnte würde ich jedem eher das Buch als das Spiel emfehlen!

Als Absacker kam mal wieder "King of Tokyo" auf den Tisch-bei welchem Nicole
(nur zur Erinnerung:erst zum zweiten Mal dabei!!) uns erstmal darauf hinwies, das wir
dieses Spiel bisher immer falsch gespielt haben.(Peinlich). Ich war ziemlich schnell weg
vom Fenster, Germano blieb lachender Sieger.

Ein schöner,langer Abend mit vielen neuen Gesichtern und vielen neuen Spielen.
So darf es in 2013 gerne weitergehen.Also-der Spieletreff wünscht euch allen

Frohes Fest und ein "verspieltes" 2013!!

Wir treffen uns dann im vierzehnten 400-Jahreszyklus laut Mayakalender wieder!

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Spieletreff 9.11.12

Und auf ein Neues. Nach den interessanten Ereignissen
des letzten Spieletreffs(siehe unten) war ich schon gespannt
was mir dieses Mal blühen würde, mittlerweile kann mich ja
gar nichts mehr schockieren. Doch rückblickend muß ich 
sagen das ich absolut positiv überrascht war, gleich drei neue 
Gesichter an diesem Abend begrüßen zu dürfen(von welchen
ich ebenfalls glaube, ihnen bei Spieletreff noch häufiger zu 
begegnen). Ebenso habe ich mich auch gefreut, das Germano
und Steph dieses Mal wieder mit am Start waren. Nun aber
zu den Einzelheiten.

Wir begannn den Abend mit dem Kartenspiel 
"Der große Dalmuti", welches unser Neuzugang Claus
mitgebracht und vorgeschlagen hat. Nach einem etwas holprigen
Einstieg spielte sich dieses kurzweilige Ablegespiel jedoch ganz
flüssig und leicht verständlich. Es ist diesem Spiel zu verdanken,
daß wir Andreas(den Ersten,den Häheren) nur noch mit
"großer Dalmuti" ansprechen dürfen, gewann er doch zwei 
Runden hintereinander. Das K.O. auch noch eine Runde gewann
spielt da fast schon keine Rolle mehr...

Hannelore(ebenfalls ein Neuzugang) interessierte sich sehr für
Agricola, welches sie selbst zu Hause im Schrank hat aber noch
nie so richtig angespielt hat- da hilft der Spieletreff doch gerne!
(soll heißen:sie hat offene Türen bei uns eingerannt!) Doch war
ihr das Glück nicht allzu gewogen:mit 8 Punkten bildete sie am 
Ende das Schlusslicht, wohingegen Neuzugang Hans mit 31
Punkten einen sehr respektablen zweiten Platz errang,nur knapp
hinter Gewinner K.O. 

Derweil wurde an Tisch zwei das bisher ungespielte
"Der Dieb von Bagdhad" angetestet. Da ich bei dem Spiel nicht
dabei war kann ich nicht allzuviel darüber schreiben, nur das
beide Spieler positiv angetan waren von diesem Spiel, welches
Neuzugang Claus für sich entscheiden konnte.

Da wir noch immer mit Agricola beschäftigt waren(jaaaa,da
kann eine Partie auch schon gerne Mal 2,5 Stunden dauern)
holten Andreas und Claus mal wieder das gute,alte "Smallworld"
auf den Tisch, welches sich bei uns noch immer einer großen
Beliebtheit rühmen darf. Es war ein Kopf an Kopf-Rennen
doch die "Skelette" gaben den Ausschlag und verhalfen Andreas...
pardon ich meinte natürllich Dalmuti zum Sieg-mit EINEM Punkt 
Vorsprung!

Ziemlich gleichzeitig beendeten beide Tische ihr Spiel(sollte
olympisch werden-Synchronzocken!!) um gemeinsam ein
Spiel von Neuzugang Hannelore auszutesten-Tsuro!
Dieses entpuppte sich als sehr schön aufgemachtes Puzzle-/
Knobelspiel mit Schadenfreude-Faktor, musste man doch 
versuchen die Gegner von Spielfeld zu kicken um selbst 
möglichst Lange auf dem Brett zu bleiben. Naja, ich hatte
definitiv kein Händchen dafür und durfte mich 2x sehr schnell
vom Brett verabschieden, Andreas und Claus standen hingegen
als strahlende Sieger da!

Schon war es wieder Zeit für den Absacker des Abends, und
dank Steph(und K.O.s Gebettel) kam nach langer Zeit mal
wieder das gute alte "Cash ´n Guns" auf den Tisch, heute
jedoch mit Yakuza-Erweiterung.Ok, anfangs mußten die 
Regeln noch ordentlich zerpflückt werden, doch schon kurz 
darauf bedrohten wir uns gegenseitig munter mit Schaumstoff-
knarren/Schwertern/Wurfsternen und dergleichen. Ok, mag
jetzt moralisch Fragwürdig klingen, aber wir wollen doch 
nur spielen  Interessanter Weise konnte das Team Yakuza
(Sandra und Hannelore) dieses Spiel für sich entscheiden.

Einziger Wehmutstropfen: Nicole(siehe letztes Treffen) war
dieses Mal nicht dabei-Schade. Aber vielleicht das nächste 
Mal-bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt...



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Spieletreff 12.10.12

Ein interessanter Abend...

Um kurz vor 7 stieß der Spieletreff Epe das Tor zu einer neuen,fremden
Welt auf, wir erweiterten unseren Horizont und betraten...

Die Welt der Über-Siebzigjährigen!!!

Ich stand noch alleine da und bereitete den Raum vor als ein gebeugter,
älterer Herr mit Rollator vor mir stand, mich freundlich begrüßte und fragte,
ob heute der Spieletreff stattfinden würde. Wahrheitsgemäß bejahte ich und
so begann ein interessanter Abend. Ob wir auch "Skat" und "Doppelkopf" kloppen
würden fragte er mich. Nun, Teilnehmer des Spieletreffs und Leser dieses Blogs kennen
die Antwort. Sein "regulärer" Skattreff war an jenem Tag wegen Renovierungsarbeiten
geschlossen und so hielt der den Spieletreff für eine passende Alternative.
Ich sollte mich nicht sorgen meinte er, er hätte die passenden Karten dabei.
Kurz darauf stieß Andreas dazu und so begannen wir mit einer recht holprigen
Runde "Skat", da Andreas nicht wirklich dieses Spieles mächtig war.Aber
Toleranz geht vor, wir haben es durchgezogen und ich habe wirklich vorbildlich
DERBE verloren!

Mit Nicole stieß kurze Zeit später ein neues Gesicht dazu. Diese zeigte sich zuerst
irritiert ob der interessanten Zusammenstellung an Spielern, ließ sich aber ebenfalls
positiv darauf ein. Eine weitere Runde Skat lehnten wir dankend ab und so begann
das Experiment, Herrn B. an andere Spiele heranzuführen. Wir begannen mit einer
gepflegten Partie "Can`t stop",einem (meiner Meinung nach)
verhältnismäßig leicht zu erlernenden Würfelspiel. Jedoch wollten sich Herrn B. die
Spielmechanismen nicht so richtig erschliessen- dennoch blieb er am Ball und hat
die Sache durchgezogen-Coole Sache,Respekt.

Im Anschluss fand unser Klassiker "Zoll" mal wieder den Weg auf unseren Tisch,
derweil weitere Mitspieler eintrafen und sich zur Überbrückung eine Partie "Ubongo"
gönnten. Auch bei Zoll entpuppte sich Herr B. als unberechenbar, verzollte er doch
zeitweite teurere Waren als er eigentlich im Koffer hatte. Schnell wurde ebenfalls aus
einer Flasche Sekt eine Flasche Wein und umgekehrt. Anyway, Nicole trug den Sieg
davon(Klar, neue Gesichter sind schwer zu "lesen") während Herr B. überraschender
weise knapp dahinter Zweiter wurde.

Die Leute vom Anderen Tisch kamen dazu und so kam in deutlich größerer Runde
nun das Kartenspiel "Kuhhandel" auf den Tisch, ein Mitbringsel von Andreas mit
leichten Veränderungen gegenüber dem Original, da Neuauflage. Hier zeigten sich
ebenfalls leichte Startschwierigkeiten bei Herrn B. ,welcher sich jedoch wacker
schlug und nach und nach immer besser in das Spiel hineinfand. Wer das Spiel
am Ende gewonnen hat weiß ich nicht mehr ganz genau, ich vermute aber mal
das es entweder Sandra oder Andreas waren.

Mittlerweile war es 23.20 Uhr und Herr B. wandte sich zum Gehen. Ich möchte an
dieser Stelle nochmal betonen: Klar, durch die neue, ungewohnte Situation waren
ich bzw wir doch recht befangen, doch unter dem Strich war es eine interessante
Erfahrung für alle Beteiligten und ich persönlich fand es gut, das ein solch betagter Mann
noch (immer) unter junge Leute geht und bereit ist, neue Dinge auszuprobieren-sollte
mehr Menschen von der Sorte geben. Dennoch... ich glaube nicht, das wir zu einer
Skat/Doppelkopf/Mensch ärgere dich nicht-Hochburg werden(wollen).

Je später der Abend-desto schöner die Gäste. Unverhofft tauchte zu später Stunde noch
ein weiterer Mitspieler auf- doch insgesamt reichte es bei allen Anwesenden nur noch
für einen kleinen Absacker in Form von "King of Tokyo"-welches ich souverän
gewinnen durfte.

Aufgrund Krankheit,Kidergeburtstag,Urlaub,Ferien usw war unsere Runde dieses Mal
doch recht überschaubar, aber jedes neue Gesicht gibt wieder neue Hoffnung. Und so
hoffe ich, das Nicole(welche bis zum Schluss durchgehalten hat) sich auch nächsten
Monat wieder bei uns sehen lässt...vielleicht mit ein paar Freunden im Schlepptau?

Also dann, bis zum nächsten Mal!

K.O.
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Spieletreff 28.9.12

Hallo liebe Freunde da draußen in der Zockerwelt.

Der Spieletreff befindet sich im Wandel. Nach nunmehr über einem Jahr wird es
höchste Zeit für ein paar Umbrüche. Und so haben wir direkt unsere neuen Plakate
an den Start gebracht( Thx 2 Germano + Klaus) und werden diese in Bälde in
Umlauf bringen-haltet ruhig die Augen offen. Das Design könnt ihr hier auf unserer
Startseite bewundern. Und auch unsere neue Page www.spieletreff-epe.de steht 
kurz vor der Fertigstellung...ich bin ja soooo gespannt! Und ich hoffe, ihr da draussen
auch.

Nun aber zum Treff selbst:

Eröffnet würde der Abend mit einer gepflegten Partie Trans America .Zwar hat
die Erstauflage dieses kleinen aber feinen Spieles schon ein paar Jahre auf dem
Buckel, macht aber noch immer eine Menge Spaß. In Teilen erinnert das Spiel ein
wenig an "Zug um Zug", ist das Thema doch dasselbe, die Umsetzung jedoch etwas
weniger komplex. Trotzdem ist eine gute Planung unerlässlich-so vorbildlich gezeigt
von unserer Siegerin Sandra, während ich(K.O.) wirklich wieder einmal mega
abgestunken habe.

Danach war es mal wieder soweit: Bohnanza-Zeit. Doch irgendwie stand mir der
Sinn nicht so wirklich danach( wer diesen Blog regelmäßig verfolgt wird bemerkt
haben, das Bohnanza wirklich oft bei uns auf dem Tisch landet). So machte ich
gepflegt auf Nerd, verzog mich an den Nebentisch und versuchte meine Zeit im
Rallyman in einer Solopartie zu verbessern(vgl. Blog vom 20.7.)...aber selbst
darin bin ich extrem gescheitert-MIST ABER AUCH. In der Zwischenzeit
trug Klaus souverän und mit deutlichem Abstand den Sieg im Bohnanza
nach Hause.

Mit leicht zusammengeschrumpfter Truppe ging es munter weiter mit dem Klassiker
Die Sternenfahrer von Catan. Einer meiner ewigen Favoriten hat endlich den Weg
auf einen der Spieletreff-Tische gefunden...hach,ich werde ja ganz sentimental
*schnüff*
Anyway, nach anfänglich etwas "erschlagenden" Regelerläuterungen ging es Schlag
auf Schlag und alle Teilnehmer (von Nachzügler Germano abgesehen) blieben
Kopf an Kopf- doch letztlich war es Andreas(der Erste, der Nähere) welcher den
Sieg knapp vor den Anderen erringen konnte- Sandras Erzmonopol und K.O`s
"Deep Space Nine"-Raumhafen zum Trotz.

Was? Schon wieder 0.15 Uhr? Ja, bei den Sternenfahrern sind zweieinhalb Stunden
wie nix vorbei, aber Zeit für einen Absacker bleibt noch immer. Arrrrrr-alle Mann
an Bord, setzt die Segel und hisst die Piratenflagge- Zeit für eine Runde Karibik
Schiffsbesatzungen bestechen, Dörfer überfallen, Schätze bergen, Schiffe entern,
jeder gegen jeden, nen guten Schnitt machen und den Anderen dabei ein`s
Auswischen- das ist Karibik in aller Kürze. Ein kleines, aber feines Spiel-schnell
erklärt, schnell gespielt und dabei noch richtig spassig. Und...heheheeeeee,
K.O. hat doch noch seine eiskalte Rache an Andreas bekommen für die
"Sternenfahrer"-Schmach, in dem er ebenso knapp gewann wie Andreas in der
vorhergegangenen Runde!!!

Also dann Leute- wir sehen uns auf der anderen Seite(=neuen Page)...
oder beim nächsten Treff am 12.10!!! Und@Germano + Andreas-dann
Testen wir auch bestimmt die Neuheiten Fresko,Euphrat und Tigris und Seasons
an...versprochen!

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Spieletreff 17.08.2012

Es ist zu heiß...definitiv zu heiß...zu heiß zum arbeiten, zum kreativsein...und für den
Spieletreffsowieso. Wie kann man die Abwesenheit derer, die sich lang und
breit im Vorfeld angekündigt haben ,sonst deuten?

Das aber nur mal am Rande.
Zu Beginn wurden ersteinmal organisatorische Dinge
besprochen, so wurde zum Beispiel entschlossen zu diesem Zeitpunkt noch kein "Ranking"
innerhalb des Spieletreff einzuführen, Germano`s erster Entwurf für das neue Plakat unserer
herbstlichen Werbe-Offensive begutachtet und Verbesserungsvorschläge vorgebracht!
Nun aber zu den Spielen:

Den Anfang bei diesem Treffen machte das kleine aber
feine, kooperative Spiel "Die verbotene Insel" welches bei den Anwesenden
positiv aufgenommen wurde und gleich 2x hintereinander gewonnen wurde!
(Naja, die erste Runde war aufgrund K.O.`s eigenwilliger Regelauslegung wirklich
ZU schnell gewonnen). Aber es hat wirklich einen ganz
eigenen Reiz wenn die Spieler als Forscherteam sich optimal koordinieren müssen
um die  Schätze zu bergen und nicht elendig abzusaufen. Nach Runde 2 war
auf jeden Fall nicht mehr viel von der Insel übrig
(ich glaube, es waren maximal 4 oder 5 Felder)!

Nachdem die Nachzügler ebenfalls eingetroffen waren wurde es Zeit einen
zweiten Tisch  zu eröffnen, und während an Tisch Eins das strategische Handelsspiel-
Schwergewicht "Puerto Rico" auf den Tisch kam und unseren Neuzugang
entsprechend forderte, vergnügte sich der Rest der Truppe mit einer gepflegten Partie
"Funkenschlag" . Nur für`s Protokoll: Puerto Rico wurde nach gut zweieinhalb
Stunden von Germano gewonnen (von wem auch sonst?) Anyway. Funkenschlag
dauerte ebenfalls genauso lange und war vergleichbar intensiv, die Spieler waren
oft auf Augenhöhe und die "Ränge" wechselten lustig hin und her...bis auf Tim,
der im Prinzip schon nach der dritten Runde
in Führung lag und diese bis zum Schluß auch nicht mehr aus der Hand gab!!
Also ein klassischer Fall von Start-Zielsieg. Ich hatte mir auch ganz gute Chancen
ausgerechnet, spielten wir doch die BRD-West Variante(also ohne die neuen
Bundesländer) und war der gesamte Norden der Republik bis Hannover mein. Doch
meine Expansion Richtung NRW(genauer:Münster) ging derbe in die Hose als
Klaus mir den wertvollen Bauplatz wegschnappte...grrrrrrr.

Ein kurzer Blick auf die Uhr...mhhh,schon verdammt spät, die Ersten machten sich
schon auf den Heimweg. Mein beherzter Vorstoß noch eine Runde Rallyman zu zocken
wurde rigoros abgeschmettert. Aber auf zwei gepflegte Runden Bohnanza konnte man
sich doch einigen( hab die erste DEUTLICH gewonnen, in der Zweiten jedoch mit
mageren 6 Punkten derbe abgestunken). Und schwupps- da war es schon halb Zwei!

Danke an alle die da waren und so lange durchgehalten haben, kann den nächsten
Treff kaum erwarten.

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Spieletreff 20.07.2012

Auf ein Neues hieß es mal wieder letzten Freitag bei uns. Nachdem wir zu
Beginn des Treffs Ideen für die Homepage augetauscht haben und alle unsere
Vorfreude auf unsere Jubiläums-Party(ein Jahr haben wir voll) bekundet haben,
kam als erstes das Kartenspiel "The City" auf den Tisch-ein Neuzugang von
Andreas. Hierbei handelt es sich um ein leicht zu erlernendes Karten/Aufbauspiel
welches nach Anfangsschwierigkeiten locker von der Hand ging und richtig
Spaß machte. Zwei Runden haben wir gespielt, beide hat Andreas(der Erste,
der Nähere) DEUTLICH gewonnen( da hat es auch nicht geholfen, in der
zweiten Runde bis 100 Siegpunkte zu spielen!)



(unser Scoreboard-mangels Utensilien wurde improvisiert )

Mehr Leute trudelten nach und nach ein, höchste Zeit "The Resistance" anzutesten.
Als Bluffspiel angelegt, ähnelt es ein wenig den"Wölfen von Düsterwald". Eine Gruppe
verbissener Widerstandskämpfer begibt sich auf Missionen um das böse Imperium
zu stürzen-doch Vorsicht! In das Team haben sich 3 Spione eingeschlichen, welche die
Missionen sabotieren und vereiteln wollen. Nun ist es an der Gruppe herauszufinden, wer
die schwarzen Schafe sind. Trotz zahlreicher Unschuldsbekundungen wurde immer
wieder K.O. beschuldigt, welcher in beiden Runden KEIN Spion war, während Flo,
Karin,Gabi,und speziell Andreas als Anführer (!!) als Spione ungeschoren und
unenddeckt blieben-und beide Runden für sich entschieden!! Hat auf jeden Fall
Spass gemacht!

Zeit,sich aufzuteilen. Der eine Tisch hatte Verlangen nach einem schnellen,
unkomplizierten Würfelspiel ,und so zogen wir uns unsere Godzilla-Kostüme an,
übten unser bestes Brüllen und marschierten zu Filmmonsterhochburg überhaupt-
nach Tokyo. Das Spiel "King of Tokyo" ist schnell erklärt, schnell gespielt und
fasziniert ob seines sehr trashigen Themas und der knallbunten Illustrationen-findet
zumindest K.O., welcher dieses Spiel nach gut 15-20 min. für sich entscheiden konnte.
Bei den anderen Teilnehmern kam das Spiel eher "durchwachsen" an
Zeitgleich testeten Tim und Andreas den Neuzugang "Condottiere"an. Laut deren
Aussage ein interessantes und spannendes Karten/Aufbauspiel, welches seine
strategischeTiefe aber nicht direkt in seiner ersten Partie offenbart und mit ziemlicher
Sicherheit noch öfter auf unseren Tischen Platz finden wird.

Alles auf Anfang, Spielgruppen neu gemischt. K.O., Klaus und Tim machten sich daran,
mit dem Spiel "Rallyman" ihre höchstpersönliche Ralley Paris-Dakar zu veranstalten.
Alles soweit kein Problem, doch schon K.O.`s erster Dreher in der(einfachen) ersten
Etappe hätte ihn zur Vorsicht mahnen sollen. Aber Rücksicht??Kennt er nicht,immer
volles Risiko , und so passierte ihm in der zweiten Etappe ein weiterer Dreher
sowie ein Crash in den Wald-welcher ihm den 5.Gang kostete. Keine Wartung zwischen
Etappe 2 und 3-also munter weiter...mit Asphaltreifen auf Schnee und volles Risiko.
Ein weiterer Crash kostete dann zusätzlich den 4.Gang, sodaß K.O. die letzte Etappe
im3.Gang beendete...mit einer besseren Etappenzeit als Tim, welcher mit seinem
analytischen Verstand(und seeeeeeehr viel Bedenkzeit pro Zug) den Gesamtsieg einfuhr!



Hier der Beweis-zweitbeste Zeit in der 3 Etappe trotz Motorschaden
(falsches Datum bitte ignorieren!!)


Der Rest der Truppe verdingte sich mit dem Kartenspiel "Friesematenten",
ein Spiel das Haßgefühle aufkommen lässt wenn sich die Spieler gegenseitig die
Tour vermasseln und per Versteigerung die Besten Gegenstände vor der Nase
wegschnappen. Gemessen am Lautstärkepegel hatte die Truppe um Karin, welche
zweimal intereinander gewinnen konnte, jede Menge Spass!

Fortsetzung folgt in Kürze!

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Spieletreff 29.06.2012

Immer das Gleiche in den Sommermonaten: das  Quecksilber steigt, die Leute
ziehts an den See, in den Biergarten oder gar in den Urlaub- und die Reihen des
Spieletreffs lichten sich kurzzeitig. Für uns aber noch lange kein Grund
die Fahnen zu streichen- es gibt Fehden zu pflegen und so manches Spiel
in unserem Kreise findet sich noch jungfräulich eingeschweisst und 
ungespielt- ein Zustand den wir dringend ändern müssen.

Gerade Andreas(der Erste,der Nähere) hat bei seinem Besuch in der
Landeshauptstadt schwerstens "nachgerüstet" und entsprechend ordentlich viele
Neuerwerbungen im Schlepptau(siehe auch Neuzugänge unter"Spiele"). Klar das
diese nun gründlich von unserem festen Kern angetestet wurden.

Und so startete der Abend mit "Die Speicherstadt"Ein kurzweiliges Handels- und
Aufbauspiel, welches sichviel flüssiger spielen lässt als es die Anleitung vermuten lässt.
Durch geschicktes Taktieren, eine kleine Prise Geduld und natürlich ein
wenig Glück gelang es unserem Cheftaktiker und Aufbaustrategen exceptionelle
Germano (mal wieder) der Sieg, jedoch nur knapp gefolgt von Karin.

Uff...Zeit, mal kurz durchzuatmen nach all diesem Planen und Taktieren.Ein locker-
flockiges Kartenspiel wäre an dieser Stelle genau richtig. Wie wäre es mit einer
kleinen Runde "Saboteur"-klar,warum eigentlich nicht. Also schnell die Zipfelmütze
auf`n Kopp, Lore geölt, Spitzhacke geschultert und ab in den Stollen zum Gold schürfen.
Doch Vorsicht-einige Spieler sind "Saboteure" und wollen uns die Suche ordentlich
vergällen. Nach 3 Runden jedoch stand fest-Steph ist unangefochtene Goldkönigin
und uneinholbar weit in Führung. Insgesamt ein kleines, nettes Kartenspiel, welches 
jedoch meine favorisierten Kartenspiele (Munchkin,Bohnanza) kaum ablösen wird!

Scheiden tut weh- und schon war die Zeit gekommen das sich die Ersten von
Dannen machten, die "Übergebliebenen" nahmen sich derweil
"Junta-Viva el Presidente"  zur Brust. Nur zur Info-mit der Brettspielvariante
von Junta hat dieses Karten/Würfelspiel nur wenig zu tun, doch es entpuppte sich
als kurzweiliges, lustiges, schnell zu erlernendes und gemeines Spielchen.
Nach kurzen Anfangsgeplänkeln zwischen uns hieß es nurnoch-putschen,hintergehen,
ausstechen und während K.O. in Runde eins den Sieg davontragen konnte, zeigte Andreas
einen beeindruckenden Durchmarsch, einen Start-Ziel Sieg als unangefochtener Präsident.
Wird auf jeden Fall öfters bei uns auf den Tisch kommen,denke ich!

Raus aus der Präsidentenunfiorm, rein in den feuerfesten Schutzanzug. Als Absacker kam
coole cooperative Brettspiel "Flashpoint" auf den Tisch. Gemeinsam kämpften wir gegen
Explosionen, einstürzende Mauern und Druckwellen, und während
Andreas(der Erste,der Nähere) sich als Personen- und Katzenretter hervortrat und
Steph tough gegen das Feuer kämpfte, hatte K.O. nichts besseres zu tun als direkt
in der ersten Runde eine Wand einzuschlagen...um dann festzustellen das es sich in dem
dahinterliegenden Gäste-Wc um einen Fehlalarm handelte.
Dennoch waren wir einfach zu effektiv um zu verlieren- 7 gerettete Personen,
eine hats leider nicht geschafft und das Gebäude stand auch noch.
Freue mich schon auf die nächste Runde!

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Spieletreff 11/05/2012

Ansichten eines Insiders (von Germano)

Eigentlich fing der diesmonatige Spieletreff damit an, mir zu überlegen: welche Spiele?
Welche Spiele bietest du an? Da meine oftmaligen Mitbringsel
„Tore von Loyang“, „Accquire“,„Glen More“ weitestgehend ignoriert wurden,
traf ich diesmal  die Auswahl „Zug um Zug“, „Rette sich wer kann“, „1 solches ding“
und
(aller Hoffnungslosigkeit zum Trotz) „Glen More“. Also auf! Ko und Bartek empfingen
mich warmherzig, wenig später gesellten sich Andreas (der von weiter weg, im folgenden
Andreas-dvww genannt) und Andreas (der von näher dran,
im folgenden Andreas genannt) dazu und wir begannen locker-flockig mit dem
schieß-mich-tot-spiel „Bang“.Sehr amüsant, ich durfte sogar den Sheriff geben.
Es wurde geschossen, getroffen oder auch nicht - bis KO, der Hilfssheriff
(dem ich, aus blanker Unwissenheit heraus, zuvor ins Knie geschossen hatte)
das Zeitliche segnete. Der Damm war gebrochen,
Andreas-dvww und Andreas wurden ebenfalls in die stabile Rückenlage gebracht,
dann hieß es: der Gesetzlose Bartek und der Gesetzeshüter meinereiner.Bartek kramte,
in Ermangelung ausgebildeter Schießkünste, eine Ladung Dynamit hervor, die, nach einigem
hin und her, zu meinen Füßen explodierte und mein Ende besiegelte.

Nun war mir nach Entspannung, also schnappte ich mir „Zug um Zug“ und fand
Andreas und die inzwischen eingetroffene Gabi als konkurrierende Railroad Tycoons.
Das Spiel entwickelte sich sehr locker, steigerte sich kaum merklich und behielt diese
nur sensiblen Gemütern zugängliche Spannung bis zum Schluß. Mit nur unwesentlichem
Vorsprung konnte ich die Partie für mich entscheiden, mein ersterSieg an diesem Abend.
Vom Nachbartisch (besetzt mit KO, Bartek, Andreas-dvww und Tim) erschollen
zeitlich weitreichende Instruktionen zum Spiel „K2“, in dem es wohl auch,
wie zuvor bei „Bang“,um Leben-oder-Tod ging – allerdings ist mir komplett entgangen,
wer am Schluß noch aufrecht stand und somit das Wettrennen für sich entscheiden konnte.
(Anmerkung von K.O.:Gewonnen hat Tim ganz knapp vor mir, Bartek auf Platz 3
und Andreas-dvww abegschlagen auf dem letzten Platz!)

Da die Besteigung des Zweithöchsten andauerte, versuchten Andreas, Gabi,
meine Wenigkeitund die inzwischen eingetrudelte Steph („Auf Besuch“) uns als
Bohnenbauern. Für diese Tätigkeit auf der Bohnderosa fehlt mir, ehrlich,
noch immer der grüne Daumen. Andreas allerdings konnte, mit einer genialen wie einfachen
„ich verschenk fast alles“-Strategie,einen Punkt Vorsprung den beiden Mädels gegenüber
herausschinden und gewinnen.
An dieser Stelle verabschiedeten sich die weiblichen Teilnehmerinnen (Achtung,Tautologie),
und die Herrenrunde machte sich daran, den „Raab zu schlagen“.

Zugegeben, die Spielchen bewegten sich auf Kindergeburtstag-Niveau und es fehlten
sowohl Alkohol als auch 2-Millionen-Euro, um den Reiz der Fernsehsendung begreifbar
zu machen, aber das Ganze wurde dennoch mit einiger Ernsthaftigkeit betrieben,
um den Ko-Raab zu besiegen (was schließlich, wenn auch knapp, gelang).
(Anmerkung von K.O.: Ok in Ordnung, ich habe euch genötigt, dafür aber dann
nächstes Mal Glen More und Tore von Loyang-versprochen!!)
Meine persönliche Herausforderung lag in der Rückwärtsbuchstabierung,
wozu ich mich Anfangs vor die Tür begeben musste, um die Begriffe nicht
hören zu können, die dem Raab-imitator dargebracht wurden. Dort, allein,
im Dunkeln, im Kalten, sinnierte ich darüber, wie man wohl „Stethoskop“ vorwärts
schreibt, oder „Rhythmus“ (in welcher Rechtschreibung !), um es überhaupt korrekt
rückwärts buchstabieren zu können.
Zu meinem Glück bewegte sich aber auch dieses „Spiel“ auf eher unterem Level –
mit „Hausmeister“ und „Augenbraue“ als höhere Hürden.

Inzwischen hatte sich zusehends Müdigkeit über die Augen der Spielwilligen gelegt,
Andreas-dvww und Andreas erlagen ihr und suchten das Weite. Das zurückbleibende
Quartett Ko, Tim, Bartek und Ichsemichse zauberten den Absacker „Einsolchesding“
auf den Tisch und in unsere Hände. Ob der späten Stunde geschuldet
oder unserer Toleranz, glitt das Spiel durch Barteks Kreativität in atemberaubendem
Tempo ins Phantastische ab und brachte Lösungen wie „Dinosaurier in
Hochsicherheitsgebäuden, die Kinder sich zu Weihnachten wünschen“,
„Mary Poppins’ Regenschirm mit komplizierter Mechanik,
der im Umkreis von 80 Metern garantiert nicht aufzutreiben ist“ und
"Brainy, das Maskottchen, das uns beim bloßen Anblick an schmerzhafte
Klinikaufenthalte denken lässt“ hervor.
Und so beschlossen die Übriggebliebenen den Abend mit
einem „bis zum nächsten mal“ und trollten sich.

Germano

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Spieletreff 13.4.

Gott sei Dank waren alle Teilnehmer gesundheitlich wieder obenauf, so stand
einem spannenden, interessanten Spieleabend nix mehr im Wege.

Eröffnet haben wir den Abend mit dem Klassiker "Zoll" , welcher, seit Andreas ihn
zum ersten Mal mit zum Spieletreff gebracht hat, immer wieder den Weg auf
unseren Tisch findet. Hier konnte Steph dank ihres ausgezeichneten Pokerface
einen deutlichen Sieg erringen. Oder um es mit Andreas W. Worten zu umschreiben:

Das Stephanie von Monaco nicht zum Flughafen fährt ohne ein Diadem
einzupacken ist ja landläufig bekannt. Dass Sie aber regelmässig
vergisst, dass zweite Paar (so viele Parties...) beim Zoll anzugeben
musste das Zöllnerteam Gronau-Epe mit Überraschung zur Kenntnis nehmen.
Selbst der Lügendetektor des Seriendenunzianten Dennis konnte diesem
Treiben keinen Einhalt gebieten. Als nebenberufliche Wechselbörse war er
aber vielleicht auch einfach zeitlich überlastet. Wie das Zollamt soeben
mitteilte, ist insbesondere der Schmuggel von Kronjuwelen in dem
Berichtszeitraum Abenddämmerung bis Nachteinbruch sprunghaft
angestiegen. Völlig neue Dimensionen erreichte das illegale Treiben als
plötzlich mehrere Reisende diplomatische Immunität für sich in Anspruch
nahmen. Wie unsere investigative Internet-Journalistin Ines
ImmeraufderSpur Immerschonda insistierte, war zumindest einer davon ein
tolldreister Betrüger. Derweil richtete Germano seine Zollerklärungen
zunehmend an das Vorhandensein des notwendigen Kleingeldes aus, bis dann
endlich mit seiner Amtsperiode die Geldströme eine andere Richtung nahmen.


Danach wurde es Zeit "Ja, mein Herr und Meister" zu spielen. Diesbezüglich 
ist gerade eine sehr schöne Zusammenfassung von Andreas W. per Email eingetrudelt,
welche ich euch unter keinen Umständen unterschlagen möchte:

Rigor mortis schnaufte wütend. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind
... sollte an allem Schuld sein. Nur wegen dem Ostwind (oder war es der
Südwind?) war der dämliche Krieger gestolpert und verlor deshalb das
Horn des Einhorns. Das zumindest behauptete Schlumpf Steph eindringlich
mit schuldbewusst gesenkten Haupt, nachdem sie sich von gräßlichen
Geistern in die Flucht hat schlagen lassen. Aber andere Diener
berichteten Sie beim Kauf von modischen Schuhen im frohen Ort gesehen zu
haben. Und was machte Germano eigentlich die ganze Zeit im Keller? Und
warum zog es die ganze Zeit so eklig im ganzen Schloss? Hatte da wohl
jemand vergessen, ein paar Dimensionstore zu schliessen? Auch das Kind
mit dem Ring vom Versteck fernzuhalten war seinen Mannen nicht gelungen.
KO wusste mit seinem schlauen Schwert dann doch nichts Richtiges
anzufangen - war wohl zu lange in der Taverne gewesen, er wollte
irgendwas mit doppelten Dingen (oder Ringen?) sehen - und Ines suchte
nicht nur die Karte, sondern auch ihr Gehirn. Selbst der Aufbau einer
dampfgetriebenen Zauberabwehrkanone und die Entschlüsselung des
unlesbaren Pergamentes durch den heldenhaft Trollarmeen aufhaltenden
Andreas konnte das Kind mit dem Ring nicht aufhalten, nachdem Germano
der Jungfrau in Not erstmal Tür und Tor geöffnet hatte. Es musste ein
Exempel statuiert werden, entschloss sich Rigor Mortis, und warf mehrere
grimmige Blicke auf die beiden Schuldigen: Schlumpf Steph und Kaot KO.

Nun wurde sich aufgeteilt, und während an dem einen Tisch die neue Errungenschaft von
Andreas, Hansa , gespielt wurde (welches Zecke deutlich für sich entscheiden konnte),
kam an anderer Stelle das gute, alte Agricola zum Einsatz.
Andreas W. zu Hansa:
Eine Frau ... ähem ... ein Marktstand in jedem Hafen - das war das
Erfolgsrezept vom Ehrenhanseaten Dennis, der die Ostsee eben einfach
kennt wir andere ihren Kirschlutscher. Da kam auch Ines'
Hochstapeltechnik im Überbietungswettbewerb nicht hinterher. Der Turmbau
zu Copenhagen war zwar beeindruckend anzusehen, sollte aber nicht genug
klingende Münzen in die Koggen-Kasse spülen, um regelmässig vor dem
Timmendorfer Strand aufzukreuzen.

Alle Teilnehmer der Partie Agricola können jedoch bestätigen das
das "legendäre Tannenbaum(oder Wald)-Deck" ein absoluter
Killer für das Spielgleichgewicht ist und wirklich ein wenig den Spielspass gekillt hat. Ein-
oder zweimal Glück oder auch Pech mit den Karten gehabt, und schon ist der ganze Spiel-
verlauf nach vier Runden entschieden- in diesem Fall war Germano der Glückliche
und gewann mit DEUTLICH großem Abstand.

Als Absacker dann noch einmal eine kleine gemütliche Runde Bohnanza gezockt... und
dann hiess es schon wieder "ab in die Heia"- und wir sehen uns dann wieder am 11.5.!!

P.S.:
Wir unterbrechen das laufende Programm für eine wichtige Eilmeldung:

Aufgrund der Abwesenheit von Anarcho-Klaus kam es diesen Abend
ausnahmsweise zu keinem Putsch. Davon profitierte insbesondere die
regionale Landwirtschaft. Agrarmonopolist Germano kommentierte dies mit
einer alten Bauernweisheit: wenn im April das Thermometer fällt, dann im
Spiel man nichts vergällt...

So long,
K.O.(mit Tonnenweiser Unterstützung von Andreas W., hierfür nochmals ein
riesiges Dankeschön!!!)

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Spieletreff 2.3.

Endlich ein wenig wärmer, dafür verteilte ein Großteil unserer Mitstreiter fleissig
ihre Erkältungsviren bei unserem Spieletreff, und so war es ein lustiges (und recht
lautes Gehuste,Geräuspere und Geschnäuze, bei dem sich besonders Steph,Germano
und Bartek hervortaten(an dieser Stelle erstmal gute Besserung).
Nun aber zu den Spielen:

Als Eröffnung haben wir zu 7 erst einmal(endlich) Junta gespielt. Ich muß sagen:mir
hat`s gefallen, ist aber aufgrund seiner Thematik(und ja,ok...auch aufgrund seiner
Langatmigkeit) nicht für jeden etwas. Trotzdem, man kann sich so herrlich ärgern,
hintergehen, betrügen, in den Rücken fallen, falsche Versprechungen geben-wunderbar.
Dennoch wurde das Spiel nach knapp 3 Stunden abgebrochen(wir waren auch gerade
erst bis Runde 3 gekommen) um noch Weiteres zu zocken-schade eigentlich.
(NACHTRAG:Nach Ablauf der Spielzeit lag Steph DEUTLICH in Führung!)

Anyway, dann wurde sich auf 2 Tische verteilt und während Andreas(NOH), Andreas W.
und Bartek das (momentan echt beliebte)Smallworld auf den Tisch packten versuchte
sich der Rest der Truppe an "Ein solches Ding", welches Germano mitbrachte .Ein extrem
lustiges+ kommunikatives Spiel mit leichtem Bluff-Faktor, wir hatten wirklich eine Menge
Spass dabei!

Dann war die Zeit gekommen das die ganzen Kranken Richtung Heia-Bett verschwanden,
und so beschieden die restlichen Leutchen den Abend mit einem Absacker "Zoll", bei
dem ebenfalls so maches mal herzhaft gelacht wurde und Andreas W. mit deutlichem
Vorsprung gewann (tja, ein Pokerface und eine "gute Nase"zahlen sich halt aus)!

Danke an alle die da waren, freue mich schon auf den nächsten Treff. Bis dahin

Zock on!
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Spieletreff 13.2.

Der Winter hat das Land fest im Griff-und so waren die Raucher unter uns
dazu verdammt, sich draussen derbe einen abzufrieren.Drinnen ging es dafür
umso heisser her.In diesmal eher kleinem Rahmen wurden nach einer kleinen
Eröffnungsrunde"Black Stories" zwei Tische aufgemacht.Während an dem einen
Tisch Germanos neueste Errungenschaft"Le Havre"angetestet wurde, verdingte sich
der Rest der Truppe am Nebentisch mit "Space Alert". Und was soll ich sagen-meine "Crew"
hat sich richtig gut geschlagen und das Tutorial mit Bravour absolviert:Freue mich schon
auf das nächste Mal wenn wir uns wieder in die Weiten des Alls aufmachen.
"Le Havre" wiederum wurde nach zweieinhalb Stunden abgebrochen(obwohl es gerade
richtig gut für Sven aussah).Ich kann zwar nicht sagen wie es sich spielt, kann jedoch
angeben das es von aussen betrachtet sehr komplex aussieht.

Zu späterer Stunde machten sich die verbleibenden Zocker auf ein altes Schätzchen
aus dem Jahre 1982 anzutesten-"Zoll".Ein einfaches, irre lustiges Karten-Bluffspiel, bei
welchem wir sehr viel gelacht haben. Und als "Absacker"kam dann noch der
Klassiker "Cafe International" auf den Tisch.

Ich freue mich schon auf den nächsten Treff!
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Spieletreff Freitag,9.12.11

Wieder einmal war es soweit,ich war schon wieder voller Vorfreude und hatte mir
auch viel vorgenommen, aber Steph hat es gut umschrieben :
"Das kann richtig in Stress ausarten".

Um 19 Uhr tauchten recht pünktlich schon die ersten auf und zur Eröffnung gab
es erstmal eine gepflegte Partie / Wonders zu 7, welche Bartek (knapp gefolgt von mir)
für sich entscheiden konnte.

Nach der Partie füllte sich unser Raum zunehmend und die Spieler verteilten
sich auf mehrere Tische. Während an dem einen Tisch Funkenschlag gespielt wurde
(welches unser Besuch aus Schüttorf!!! für sich entscheiden konnte) machten sich
vier junge Männer daran,Civilization zu spielen. Nun,das erklären der Regeln hat gute
30 Minuten gedauert, das Begreifen nochmal eine halbe Stunde...und die restliche
Partie konnte erst so gegen viertel vor eins entschieden werden(Fleer per Kultursieg).
Wie hätten bestimmt noch ne halbe Stunde sparen können, aber
Mr."ich-lass-mich-nicht-aus-der-ruhe-bringen"Klaus hat dies verhindert,welches mein
Nervenkostüm(bin ja auch bekannt als Mr.Ungeduldig)arg strapaziert hat.
An den anderen Tischen wurde in der Zwischenzeit Munchkin(unangetasteter Sieg von Ines!),
Munchkin beisst, Ohne Furcht und Tadel(welches Germano mit GROSSEM
Abstand gewann   )und die Burgen von Burgund(welches aus Zeitgründen
abgebrochen wurde) gespielt. Wie schon gesagt-so viele Spiele und so wenig Zeit!!!

...und wieder einen Abend erfolgreich abgeschlossen zu einer für uns "normalen Zeit"
(also nach 1 Uhr nachts!).Nochmals danke an alle die gestern teilgenommen haben.
Überhaupt war es für uns ein sehr erfolgreiches Jahr für den Spieletreff.Es gab keine
Garantie das es funktionieren würde oder das ich nicht alleine dort sitzen würde,
als ich den ersten Treff im Juli diesen Jahres organisiert habe. Aber IHR habt den
Spieletreff aufblühen lassen und zu dem gemacht,was er jetzt ist! Also an dieser Stelle
ein riesiges DANKE SCHÖN dafür! Und somit noch ein FROHES FEST und nen
GUTEN RUTSCH an euch alle-in 2012 wird weitergezockt!


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Spieletreff Freitag,18.11.11


Hallo liebe Leute da draussen,

hier werdet ihr in Zukunft in unregelmässigen Abständen einen kleinen Blog vorfinden,
welcher die Ereignisse unseres Spieletreffs für alle Interessierten mal kurz zusammenfasst!

Also:Am Freitag,den 18.11.11 war es mal wieder soweit,aus organisatorischen Gründen
mussten wir dieses mal etwas später anfangen(20 Uhr),doch das tat der Spielfreude
"buchstäblich"keinen Abbruch und so konnte(n) ich/wir zuschauen,wie unser Raum
langsam immer voller wurde und wir gaaaaanz allmählich ein kleines Platzproblem
bekamen.Denn gestern haben wir einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt mit insgesamt
20 (!!!)Spielern,so musste also ein vierter Tisch an den Start gebracht werden sowie
zusätzliche Stühle aufgestellt.
Viele Spieler brachten ihrerseits ein paar Spiele mit und Steph brachte es mit ihrem
Statement auf eine passende Formel:"So viele Spiele und so wenig Zeit"...wie wahr.
Trotzdem haben wir die Zeit sinnvoll genutzt.Gespielt wurde folgendes:

Die Werwölfe von Düsterwald(wo Neuzugang Dennis als Spielleiter brillierte und
Germano,Steph und Tim als Werwölfe die Dorfgemeinschaft dahinrafften...und K.O.
für die Verbrennung des kleinen Mädchens verantwortlich war)

Munchkin/Star Munchkin

Magic-die Zusammenkunft

Anti-Monopoly(Wo Sven nach einiger Zeit,eingekeilt zwischen zwei mitteilsamen
Damen, schon bald die Ohren glühten)

Bohnanza

Funkenschlag(Welches leider wegen Zeitmangels abgebrochen werden musste,gerade
als wir begannen die Spielregeln zu verstehen-holen wir aber noch nach!)

Cash n Guns(Schnelles,lustiges Bluffspiel,sieht wirklich irre lustig aus wenn alle
gleichzeitig und gegenseitig mit kleinen Schaumstoffpistolen auf sich zielen-Unauffällig
und doch effektiv trug Gabi den Sieg davon!)

Risiko Evolution(mit 3 Partien der Dauerbrenner dieses Abends.Partie 1 ging an K.O.
(sehr zum Ärger von Flo),in Runde 2 war Germano Mr.Comeback und nicht
kleinzukriegen während Andreas den Sieg davontrug, in Runde 3 hingegen erhielt Bartek
endlich seinen verdienten Sieg.Das Ende vom Lied:Andreas taufte Afrika um in"Batek",
Bartek nannte Südamerika"Imperia"und jede Menge Kleinstädte mit abstrusen Namen
zieren nun das Spielbrett(z.B.VHH,Klick,Smallville,Utopia,Gin und ähnliches)

Bleibt noch zu erwähnen das es mal wieder ziemlich spät wurde.Aber was solls:Es hat
mal wieder richtig viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf den nächsten Treff.
Gruß an alle die da waren(speziell an unsere "Neuzugänge")-hoffe wir sehen uns schon
bald wieder!

In diesem Sinne-"Zock on"!
K.O.
 
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